Wer denkt, Kühe würden den ganzen Tag nur herumstehen und Grashalme kauen, der irrt sich. In Wirklichkeit warten sie nur ab, bis wir Menschen verschwunden sind, um sich in wilde Abenteuer zu stürzen.

Wenn Sie das nicht glauben, dann schauen Sie sich „Mama Muh und die Krähe“ an. Mama Muh ist nämlich eine Kuh, die genau dieselben Dinge machen möchte wie wir – also Fahrrad fahren, schaukeln und Ballett tanzen. Ziemlich merkwürdig für eine Kuh!

Das findet auch die Krähe „Krah“, die aus diesem Grund mit Mama Muh am liebsten gar nichts zu tun hätte. Doch obwohl Krah jeden Kontakt mit dem tatendurstigen Rindvieh vehement vermeidet, sich sogar vor ihm versteckt, weckt die kindlich-warmherzige Mama Muh dennoch das Interesse des schwarzen Vogels. Skeptisch beobachtet dieser ihre Abenteuer und findet selbst Gefallen daran. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den ungleichen Tieren eine wunderbare Freundschaft.

Die Kinoverfilmung „Mama Muh und die Krähe“ basiert auf der erfolgreichen Kinderbuchreihe der schwedischen Autorin Jujja Wieslander, die von „Petterson und Findus“-Schöpfer Sven Nordqvist illustriert wurde. Der typische Zeichenstil Nordqvists ist auch in der Animationsverfilmung deutlich erkennbar. Die Hintergründe bestehen aus kräftig leuchtenden pastellfarbigen Aquarell-Zeichnungen und die Protagonisten werden durch klare schwarze Umrandungen in den Vordergrund gehoben.

Das Bild der Blu-ray zeichnet sich durch eine hervorragende Schärfe aus. Gemäß dem auf Kinder ausgerichteten Erzähltempo ist der Ton der silbernen Scheibe von ruhiger Natur.

 

 

Review: Mama Muh und die Krähe
Mit ihrer kindlich-liebevollen Art weiß Mama Muh nicht nur Krähe und Kinder zu begeistern, sondern auch die Erwachsenen.
Film8
Bild9.5
Ton7
Extras0.5
6.3Gesamtwertung

Bildquellen:

  • Mama Muh und die Krähe: © Tiberius Film