Auch im dritten „Nachts im Museum“-Teil hat der Nachtwächter Larry Daley (Ben Stiller)  alle Hände voll zu tun: Das New Yorker Museum of Natural History plant eine große Gala, zu der wichtige Persönlichkeiten und Geldgeber eingeladen werden sollen.

Dementsprechend wird Larry mit der Organisation und der Gewährleistung eines fehlerfreien Ablaufs des abendlichen Rahmenprogrammes beauftragt. Gemeinsam mit seinen historischen Museums-Freunden wie Octavius (Steve Coogan), Jedediah (Owen Wilson) und Teddy Roosevelt (Robin Williams) studiert er eine spektakuläre Show ein. Doch seit kurzem verfärbt sich die goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah. Und so schwindet die Macht, alle Ausstellungsstücke des Museums in der Nacht zum Leben zu erwecken, sodass die Benefizveranstaltung als großes Fiasko endet. Nur Ahkmenrahs Vater, Pharao Merenkahre (Ben Kingsley), kennt das große Geheimnis um die goldene Tafel und muss um Rat gefragt werden.

Als Problem erweist sich allerdings, dass dieser im British Museum in London ausgestellt wird. Larry beschließt daraufhin, nach England zu reisen. Regisseur Shawn Levy setzt im „Nachts im Museum“-Finale auf die bewährten Muster, die er auch schon in den vorangegangenen Filmen zum Einsatz brachte. In den ersten Minuten scheint dieses erprobte Schema auch zu funktionieren, doch im weiteren Handlungsverlauf werden schnell Schwächen des Drehbuches erkennbar. Dafür weiß der Streifen durch einige imposante Spezialeffekte zu begeistern: So verschlägt es Larry und seine Freunde zum Beispiel in M. C. Eschers Bild „Relativität“. Für den passenden Klang sorgt der dynamisch, actionreiche Surround-Sound. 

 

 

Review: Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal
Das große Finale der abgedrehten Reihe bietet anspruchslosen, aber recht kurzweiligen Unterhaltungswert für die ganze Familie.
Film5.5
Bild8.5
Ton8
Extras6
7Gesamtwertung

Bildquellen:

  • Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal: © 20th Century Fox Home Entertainment