Der Film über die Band Queen „Bohemian Rhapsody“ hat bei den Golden Globes zwei der wichtigsten Preise gewonnen.

Am Sonntagabend Ortszeit gab es in Los Angeles die Trophäen für das beste Filmdrama und für den Besten Hauptdarsteller in einem Filmdrama. Rami Malek erhielt den Golden Globe für seine Rolle als Freddie Mercury. „Bohemian Rhapsody“ setzte sich als bestes Filmdrama unter anderem gegen „A Star Is Born“ mit Bradley Cooper und Lady Gaga in den Hauptrollen durch.

Wichtiger Hinweis für Oscars

Die Golden Globes gelten als wichtiger Hinweis darauf, welche Filme bei den Oscars gute Chancen haben. Die Musik-Ikone Freddie Mercury wird von dem preisgekrönten Rami Malek verkörpert. Die Rolle stellte für ihn eine ganz besondere Herausforderung dar.

Eine Nummer zu groß?

„Anfangs denkt man noch, ist Freddie Mercury nicht eine Nummer zu groß für dich?“, erinnert sich Malek, der durch die TV-Serie „Mr. Robot“ bekannt wurde. „Aber ich bin die Rolle einfach angegangen wie jede andere auch. Ich habe seine Leistungen freigelegt – seine unglaubliche Bühnenpräsenz, seinen Gesang, sein Klavierspiel – und fand im Zentrum einen sehr komplizierten Mann, der nach seiner Identität sucht. Und das war etwas, womit ich umgehen konnte. Ich dachte, wenn ich dort ansetze, gibt es mir genügend Selbstvertrauen für alles andere.“

Über 2,5 Millionen Zuschauer

Mit Albumverkäufen von geschätzt rund 300 Millionen zählen Queen zu den erfolgreichsten und größten Rock-Ikonen der Musikgeschichte. Und ihre Songs finden auch gut 25 Jahre nach dem Tod von Freddie immer neue Fans in aller Welt. „Bohemian Rhapsody“ hat bereits über 2.5 Millionen Zuschauer begeistert und rockt weiterhin die Kinos.

Bildquellen:

  • Bohemian Rhapsody: Bild: © 2018 Twentieth Century Fox