In dem Dokumentarstreifen „Voices of Violence“ gibt Filmemacherin Claudia Schmid traumatisierten Frauen aus dem Kongo eine Stimme und deckt Strukturen der Gewalt auf. Die bewegende Doku läuft am 10. März bundesweit in den Kinos an an.

„Voices of Violence“ ist ein Film über die unvorstellbare Gewalt gegen Frauen in der demokratischen Republik Kongo und über das politische und gesellschaftliche System, das diese Grausamkeiten zulässt. In dem Land, in dem Frauen auf besonders grausame Weise der systematischen Vergewaltigung als Kriegswaffe ausgesetzt sind, gibt Claudia Schmid völlig unbekannten Frauen eine Stimme und zeigt auf, wie die Strukturen der Gewalt funktionieren.

Die Filmemacherin ist mehrere Monate durch die Demokratische Republik Kongo gereist und hat Frauen in den entlegensten Dörfern der Rebellengebiete getroffen und ihr Vertrauen gewonnen. In langen, konzentrierten Gesprächen offenbaren die Frauen zum ersten Mal ihre traumatischen Erlebnisse der Öffentlichkeit.

Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe

In vielen Ländern wird Gewalt gegen Frauen gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Das ist seit vielen Jahren auf brutalste Art in der Demokratischen Republik Kongo der Fall. Die Filmemacherin Claudia Schmid hat auf langen und intensiven Reisen durch die DR Kongo Frauen getroffen, deren Erzählungen die Strukturen dieser Gewalt sichtbar machen, und denen es gelungen ist, trotz schlimmster Gewalterfahrungen ein neues Leben aufzubauen. In dem Dokumentarfilm „Voices of Violence“, der am 10. März bundesweit in die Kinos kommt, erzählen die Frauen von ihren Erfahrungen. Auf einer bundesweiten Kinotour wird Claudia Schmid gemeinsam mit der Trauma-Expertin und Missio-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi aus der DR Kongo zum Thema sprechen.

Termine finden Sie hier: http://mindjazz-pictures.de/kinotermine/
Trailer: https://vimeo.com/152963474

Bildquellen:

  • Voices of Violence: Bild: © KFP Kölner Filmpresse & Service GmbH

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