2009 standen Keanu Reeves („John Wick“, „The Matrix“) und Winona Ryder („Stranger Things“) das letzte mal vor der Kamera. Nun mimen sie als Hochzeitsgäste wider Willen der Liebeskomödie „Destination Wedding“ ein schrulliges Pärchen.

72 Stunden im Paradies wären wunderbar – wenn diese Hochzeit nicht wäre. Dort treffen Frank und Lindsay erstmals aufeinander. Sie haben vieles gemeinsam: Beide hassen die Braut, auch den Bräutigam, die Hochzeit, sich selber und – was bald klar wird – vor allem den jeweils anderen. Das unerbittliche Unterhaltungsprogramm des mehrtägigen Festes lässt sie immer wieder aufeinanderprallen. Doch unweigerlich steigt mit jedem Streit die gegenseitige Sympathie, die Anziehung zwischen den beiden ist nur schwer zu ignorieren. Und so müssen Frank und Lindsay eine Entscheidung treffen: für die aufkeimende Liebe – oder den gesunden Menschenverstand.

Keanu Reeves und Winona Ryder laufen in dieser originellen Komödie als schrullige Eigenbrötler mit Altlasten zu Höchstform auf. Der Film von Victor Levin („Verrückt nach Dir“, „Von 5 bis 7: Eine etwas andere Liebesgeschichte“, „Mad Man“) bleibt immer ganz nah bei seinen ewig diskutierenden und über die anderen Hochzeitsgäste lästernden Hauptfiguren. Nur das atemberaubende Setting des Films in den südkalifornischen Weinbergen verschlägt auch ihnen hin und wieder die Sprache.

Keanu Reeves und Winona Ryder spielen in „Destination Wedding“ erstmalig seit Francis Ford Coppolas „Bram Stoker`s Dracula“ (1992), Richard Linklaters „Der dunkle Schirm“ (2006) und „Pippa Lee“ (2009) von Rebecca Miller wieder zusammen in einem Film. Dass die Chemie zwischen beiden Stars stimmt, ist „Destination Wedding“ deutlich anzumerken.

„Destination Wedding“ startet am 2. August bundesweit in den Kinos. 

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