Freddie Mercury, der legendäre Rocksänger der siebziger und achtziger Jahre, wurde vor 72 Jahren auf der Insel Sansibar (heute Tansania) als Farrokh Busara geboren. Der Film „Bohemian Rhapsody“ feiert auf mitreißende Art den außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury, die Rockband Queen und ihre Musik. Ab 31. Oktober 2018 ist der Film im Kino zu sehen.

Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg. Bis Mercury, dessen Lebensstil außer Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.

Eines der herausragendsten Konzerte der Rock-Geschichte

Freddie, der sehr unter der Trennung litt, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das „Live Aid”-Konzert wieder zu vereinigen. Trotz seiner Aids-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichteder Rockmusik. Queen zementiert damit das Vermächtnis einer Band, die bis heute Außenseiter, Träumer und Musikliebhaber gleichermaßen inspiriert.

Musikalisches Talent früh erkannt

Schon im Internat im indischen Bundesstaat Bombay bekam er den Spitznamen „Freddie“, den er sein Leben lang behielt. Sein musikalisches Talent wurde früh erkannt: Er lernte Klavierspielen, trat im Schulchor auf und war bereits im Alter von zwölf Jahren Mitglied der Schulband „The Hectics“. Die Familie zog 1964 nach London, wo Mercury seinen Schulabschluss machte, im Anschluss Kunst studierte und das Ealing College of Art mit einem Diplom in Grafikdesign abschloss.

Queen schrieb fortan Rockgeschichte

Ende der sechziger Jahre lernte Freddie Mercury die Mitglieder der Band „Smile“ Tim Staffell, Brian May und Roger Taylor kennen. Er arbeitete als Roadie für „Smile“ und beriet die Band bei der Gestaltung ihrer Bühnenauftritte. Gleichzeitig wurde er Leadsänger der Band „Ibex“, später „Wreckage“ aus Liverpool. Im April 1970 gründeten Brian May, Roger Taylor und Freddie Mercury eine gemeinsame Band, der Mercury den Namen „Queen“ gab. Und Queen schrieb fortan Rockgeschichte.

Geborener Entertainer und Performer

Freddie Mercury war nicht nur der Leadsänger und neben Brian May der maßgebliche Komponist der Band – er war Queen! Er war ein geborener Entertainer und Performer und hauptverantwortlich für den Stil und das Image der Band. Seine unnachahmliche Bühnenpräsenz, seine fantasievollen Bühnen-Outfits und sein elektrisierendes Charisma machten Queen zu einer der erfolgreichsten Livebands aller Zeiten.

Unvergessene Auftritte

Unvergessen sind seine Auftritte im Hermelin-Mantel mit Krone, seine ikonischen Posen und Gesangseinlagen mit dem Publikum. Mercurys Stimme war unverwechselbar. Von Natur aus Bariton konnte er auch Falsett-Register bedienen und er bewegte sich in den unterschiedlichsten Musik-Stilrichtungen. Seine Bühnenshows waren mythisch und seine legendären Auftritte sind bis heute Inspiration für viele junge Musiker.

Freddie war ein „Champion of the World“

Am 23. November 1991 informierte Freddie Mercury die Öffentlichkeit und seine Fans mit einer schriftlichen Erklärung darüber, dass er an Aids erkrankt sei. Keine 24 Stunden später verstarb er in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington. Und hinterließ neben seiner Familie, seiner Band und seinen Freunden, Millionen von trauernden Fans. Freddie Mercury hat nicht nur für sie gesungen, er war und ist ein „Champion of the World“.

Filmisches und musikalisches Meisterwerk

Am 31. Oktober 2018 kommt mit„Bohemian Rhapsody“ein mitreißender Film über Freddie Mercury und die Band Queen auf die große Leinwand ins Kino. Mit Rami Malek wurde ein Schauspieler gefunden, der Freddie Mercury auf kongeniale Weise darstellt. „Bohemian Rhapsody“ist ein filmisches und musikalisches Meisterwerk, das dem Lebenswerk Freddie Mercurys und der Band Queen Tribut zollt.

Bildquellen:

  • Bohemian Rhaypsody Poster: Bild: © 2018 Twentieth Century Fox
  • Bohemian Rhapsody: Bild: © 2018 Twentieth Century Fox