Zwei Träumer aus der großen Stadt, die sich dazu entscheiden, einfach loszulegen: Ohne politische Agenda und ohne Dogmatismus zeigt „Unsere große kleine Farm“ eine unerschrockene Odyssee, bei der es nicht nur um ökologische Landwirtschaft, sondern vielmehr darum geht, wie Molly und John Chester sich mit ihren eigenen Händen ein kleines Paradies, eine Familie und eine neue Heimat erschaffen. 

Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“.

In einer Hommage an die unendliche Vielfalt und Eigendynamik der Natur fängt der mit fünf Emmys ausgezeichnete Filmemacher John Chester einzigartige Momente von berückender Schönheit aus der ihn umgebenden Tier- und Pflanzenwelt ein. „Unsere große kleine Farm“ ist ein Dokument bedingungsloser Hingabe – und der größtmöglichen Liebe zu allem, was lebt.

Nach seinem Triumph in Telluride, Toronto und Sundance lief „Unsere große kleine Farm“ zuletzt in der Reihe „Kulinarisches Kino“ auf der Berlinale. Beim AFI Fest, dem Hamptons International Film Festival sowie beim Festival in Palm Springs gewann der Film die Publikumspreise.

„Unsere große kleine Farm“ startet am 11. Juli 2019 bundesweit in den Kinos.

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