Nach „Erbarmen“ und „Schändung“ ist „Erlösung“ die Verfilmung des gleichnamigen Jussi Adler-Olsen Thrillers um Carl Mørck und Assad. Ein Film, der actionreich und mit intensiver und sich unaufhörlich steigernder Spannung noch mehr als seine beiden Vorgänger bis in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele vordringt – eines Täters, dessen teuflische Grausamkeiten an Perfidie nicht zu überbieten sind; eines Ermittlers, dem die Arbeit der letzten Jahre sichtlich zugesetzt hat, und den die Herausforderungen seines neuen Falls bis an seine Grenzen führen; und seines Assistenten, der ihn mit gewitzter Schlauheit und seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute herausfordert und unterstützt. Kinostart ist der 9. Juni 2016

Eine Flaschenpost, die auf ihrem Schreibtisch landet, stellt Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Assad (Fares Fares) vor ein Rätsel. Nur mühsam gelingt es ihnen, ihre Botschaft zu entziffern: Ein mit menschlichem Blut geschriebener Hilfeschrei – das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, die aber niemals als vermisst gemeldet wurden. Wer sind die beiden? Und warum haben ihre Eltern ihr Verschwinden nie angezeigt? Als kurze Zeit später die Entführung eines Geschwisterpaars erschreckende Parallelen zum Flaschenpost-Fall erkennen lässt, wird klar, dass derselbe Täter sein teuflisches Spiel schon seit Jahren unerkannt treibt. Für Mørck und Assad beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – um das Leben der entführten Kinder, bald aber auch um ihr eigenes.

In „Erlösung“ fügt Nikolaj Lie Kaas mit seiner Darstellung dem Ermittler Carl Mørck noch einmal neue, sehenswerte Facetten hinzu. Als Assad begeistert an seiner Seite einmal mehr Fares Fares. Regie führte im dritten Teil Hans Petter Moland, der bereits drei Mal – zuletzt 2014 mit Einer nach dem anderen – im Wettbewerb der Berlinale vertreten war. Das Drehbuch schrieb wie schon bei Erbamen und Schändung Nikolaj Arcel. 

Bildquellen:

  • Erlösung: © Henrik Ohsten