Einer der mächtigsten Männer seiner Zeit, wenn nicht sogar der mächtigste, liegt im März 1953 im Sterben. Ein Schlaganfall hat ihn aus dem Leben gerissen und ans Krankenbett gefesselt. Es scheinen nur noch Stunden zu verbleiben, bis er dem Tod erliegt. Der todkranke heißt Josef Wissarionowitsch Stalin, Generalsekretär der UdSSR, Diktator, Tyrann, Massenmörder, verehrt und gefürchtet von Freund und Feind. In der Stunde Null nach dem Ableben des ersten Mannes der Sowjetunion werden die Machtkarten neu gemischt. Wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. "The Death of Stalin" ist eine Satire über die Tage zwischen dem Ableben und der Beerdigung von Josef Stalin. In diesen Tagen versuchen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln, die Macht zu übernehmen. Der Film von Concorde Filmverleih startet am 29. März 2018 in die deutschen Kinos.

Josef Stalin hatte die Sowjetunion, das größte Land der Welt, über drei Jahrzehnte lang als Alleinherrscher regiert. Als er am 2. März 1953 einen Schlaganfall erlitt und kurz danach stirbt, beginnt sofort ein erbitterter Kampf um seine Nachfolge. Die Mitglieder des Politbüros lassen nichts unversucht, sich in die beste Ausgangssituation zu bringen, um mögliche Rivalen auszuschalten. Während Josef Stalin mit seinem Leben ringt, kämpfen seine möglichen Nachfolger um die Macht in der Sowjetunion. Zwei Tage dauert das Gerangel. Getrieben von Eigennutz und Feigheit, von Wahnsinn und nackter Unmenschlichkeit entpuppt sich die Auseinandersetzung als Polittheater der Superlative. Ist das kommunistische Regime wirklich so viel anders, als die Regierungen des kapitalistischen Westens?

Regisseur Armando Iannucci inszeniert eine bissige Komödie über die abstrusen Intrigen um Josef Stalins Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleiben kann. Iannucci ist bekannt für seine scharfzüngigen, politischen Satiren, wie die mit dem Emmy® ausgezeichnete Serie „Veep – Die Vizepräsidentin“ oder die für den Oscar®-nominierte Komödie „Kabinett außer Kontrolle“. Mit „The Death of Stalin“ ist Iannucci nun eine grandios besetzte Polit-Satire gelungen, messerscharf, bitterböse und vor allem wahnsinnig witzig.

Diese unglaubliche, aber wahre Geschichte inspirierte Fabien Nury und Thierry Robin zu der Graphic Novel „The Death of Stalin“ und der Fortsetzung „The Funeral“. Die Franzosen Yann
Zenou und Laurent Zeitoun, Produzenten des Welterfolgs „Ziemlich beste Freunde“, kauften die Rechte an beiden Werken und gingen mit dem Stoff auf Armando Iannucci zu.

The Death of StalinBesetzung

  • Nikita Chruschtschow: Steve Buscemi
  • Lawrenti Beria: Simon Russell Beale
  • Georgi Malenkow: Jeffrey Tambor
  • Wjatscheslaw Molotow: Michael Palin
  • Anastas Mikojan: Paul Whitehouse
  • Georgi Schukow: Jason Isaacs
  • Swetlana Stalin: Andrea Riseborough
  • Wassili Stalin: Rupert Friend
  • Genosse Andrejew: Paddy Considine
  • Maria Yudina: Olga Kurylenko
  • Joseph Stalin: Adrian McLoughlin
  • Kaganowitsch: Dermot Crowley

Stab

  • Regie: Armando Iannucci
  • Drehbuch: Armano Iannucci, David Schneider, Ian Martin, Peter Fellows (Zusatzmaterial)
  • Original-Drehbuch: Fabien Nury
  • Graphic Novel-Vorlage: Fabien Nury, Thierry Robin
  • Produktion: Quad, Main Journey
  • Co-Produktion: Gaumont, France 3 Cinema, La Compagnie Cinématorgraphique, Panache Productions, Afpi
  • In Zusammenarbeit mit Produzenten: Canal+, Cine+, France Televisions, Yann Zenou, Laurent Zeitoun, Nicolas Duval Adassovsky, Kevin Loader
  • Co-Produzent: André Logie, Gaetan David
  • Kamera: Zac Nicholson
  • Schnitt: Peter Lambert
  • Casting: Sarah Crowe
  • Produktionsdesign: Cristina Casali
  • Musik: Christopher Willis
  • Kostüm: Suzie Harman
  • Haare & Make-up: Nicole Stafford

Bildquellen:

  • „The Death of Stalin“ – Plakat: Bild: © 2017 Concorde Filmverleih GmbH
  • „The Death of Stalin“ – Szene: Bild: © 2017 Concorde Filmverleih GmbH