Der Name Pablo Escobar ist mit allerlei Verbrechen behaftet, zugleich war er einer der reichsten Menschen der Welt. Und da Serien über Drogen-Handel spätestens seit „Breaking Bad“ und „The Wire“ extrem beliebt sind, wird dieser Hauptcharakter der neuen „Narcos“-Serie gewiss seine Zuschauer unterhalten.

Liest man die Kurzfassung seines Lebenslaufes so sticht sein schneller Aufstieg in Kolumbiens Drogenszene hervor, sein Machtgewinn durch die Verbreitung von Kokain, seine grausame und skrupellose Vorgehensweise bei der Verfolgung seiner Ziele sowie der regelrechte Krieg gegen die Polizei.

Zuvor hatte es noch nie jemanden gegeben, der die Drogen-Produktion industrialisierte. Sein Geld investierte er unter anderem in die Glorifizierung seiner Person durch wohltätige Anlagen und das Versprechen, Kolumbien wirtschaftlich aufzubauen. Auf dem Gipfel seiner Popularität bekam er sogar Zugang in die Politik. Auf dem Niedergang seiner Popularität setzte er ein Kopfgeld auf jeden getöteten Polizisten aus. Sein Leben war so extrem, unglaublich, schockierend und faszinierend, dass der Erfolg dieser Netflix-Serie bereits vorprogrammiert sein dürfte.

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