Die Filmemacher mussten für „Red Sniper – Die Todesschützin“ tief in die Tasche greifen: Der Film wurde unter der Regie des ukrainischen Filmemachers Sergej Mokritskij mit großem Budget finanziert und um so spektakulärer in Szene gesetzt. Auf den Ereignissen des zweiten Weltkrieges beruhend ist „Red Sniper – Die Todeschützin“ aufwendig inszeniertes Blockbuster-Kino um jene Frau, die als Scharfschützin Weltruhm erlangte.

Packende Actionsequenzen sowie einer der imposantesten Fliegerangriffe seit „Pearl Harbor“ packen den Zuschauer ebenso wie der bedrückende Kriegsalltag in den Engen der kalten Gräben Russlands. In Russland erreichte der Film Platz 1 der Kinocharts. Der Antikriegsfilm ist eine ukrainisch-russische Auftragsarbeit die von beiden Staaten finanziert und in der Ukraine gedreht wurde. Auch inhaltlich arbeiteten die beiden Länder zusammen: Regisseur Sergej Mokritskij ist Ukrainer, während russische Darsteller die Hauptrollen übernehmen. Julija Peressild erhielt für ihre Rolle der Scharfschützin beim Internationalen Filmfestival in Peking den Preis für die beste Hauptdarstellerin.

Der Film startet im Jahr 1941, Ljudmila Pawlitschenko ist noch Studentin, als die deutsche Wehrmacht unter dem Decknamen ,,Unternehmen Barbarossa“ die Sowjetunion angreift. Kurz darauf steht die junge Frau mit der Waffe in der Hand an vorderster Front. Verehrt und gefürchtet als ,,Lady Death“ steigt sie zur erfolgreichsten und kaltblütigsten Scharfschützin des Zweiten Weltkriegs auf: 309 Soldaten sterben durch ihre Kugeln. Ihr Mut und ihre Zielgenauigkeit machen Ljudmila über die Grenzen ihres Landes hinaus zu einer Legende und ihre herausragende Tapferkeit führt sie bis auf die politische Bühne des Weißen Hauses. Doch die Unmenschlichkeit des Krieges fordert auch bittere Opfer von Ljudmila und ihre Berühmtheit bringt sie in tödliche Gefahr…

Am 18. März 2016 ist „Red Sniper – Die Todesschützin“auf DVD, Blu-ray Disc und VoD erhältlich. Hier gibt der Trailer einen ersten Eindruck.

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