Gerade feierte Quentin Tarantinos Film „Once Upon a Time in Hollywood“ Premiere. Bei uns kommt er am 15. August in die Kinos. Und schon heizt der Kultregisseur die Gerüchte um sein nächstes Filmprojekt an: „Star Trek“. Es wäre der vierte Teil der Filmreihe. Und der zehnte Tarantino-Film. Das Drehbuch stammt von Mark L. Smith („The Revenant“). J.J. Abrams wird als Produzent fungieren und Tarantino die Regie übernehmen.

Gegenüber dem Branchenportal „Empire“ gab der Regisseur kürzlich ein Update zu „Star Trek“: „Es existiert ein Drehbuch. Zu dem ich noch meinen Beitrag leisten muss. Aber dazu bin ich noch nicht gekommen.“ Und gegenüber einer anderen Zeitung kündigte Tarantino an: „Es wird ein R-Rated-Film.“ Diese Einstufung bedeutet in den USA eine Altersfreigabe ab 17 Jahren und führt in Deutschland in der Regel zu einer FSK-18-Freigabe.

„Star Trek“-Film der anderen Art

Das R-Rating war wohl eine Grundbedingung für Tarantino. Zu seinen Filmen gehört bekanntlich ein gewisses Maß an rauer Sprache und roher Gewalt, wie man sie in „Star Trek“ normalerweise nicht findet. Die Einwilligung der Verantwortlichen bei Paramount ermöglicht nun einen „Star Trek“-Film der ganz besonderen Art. Und den ersten Film der Reihe ohne Jugendfreigabe. Bis letztlich alle Weichen für eine Umsetzung des Projektes gestellt sind, ist es aber wohl noch ein weiter Weg. Bis dahin können sich Fans noch mit den ersten drei Filmen begnügen, die allesamt auf Blu-ray und UHD-Blu-ray erhältlich sind. Das Bild im Einstieg stammt beispielsweise aus dem dritten Film „Star Trek Beyond“ (2016).

Positives Feedback vom Cast

Mittlerweile hat sich auch die Besetzung der bisherigen drei „Star Trek“-Filme positiv zu Tarantinos Plänen geäußert. Zachary Quinto (Spock) ist erfreut und gespannt darauf, mit Quentin Tarantino zusammenzuarbeiten. Quinto ist selbst Tarantino-Fan und liebt dessen Originalität. Karl Urban (Pille) hat sich ebenfalls positiv zu Wort gemeldet: Niemand müsse befürchten, dass Tarantino „Star Trek“ mit vulgärer Effekt-Gewalt verschandeln möchte. Vielmehr gehe es um die realistische Darstellung bestimmter Ereignisse im All.

Nach 50 Jahren immer noch erfolgreich

Mehr als 50 Jahre nach der ersten „Star Trek“-Serie gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Erweiterungen. Sowohl im Spielfilm- als auch im Serienformat. Und das soll sich auch in Zukunft nicht ändern. Neben „Star Trek: Discovery“ und der kommenden „Picard“-Serie mit Patrick Stewart sind Fans eben jetzt besonders gespannt auf Teil 4 der Kinoreihe.

Es bleibt spannend

Es ist bekannt, dass Tarantino vor einiger Zeit verkündete, nur zehn Filme machen zu wollen. Und mit „Once Upon a Time in Hollywood“ kommt Mitte August 2019 bereits Nummer neun in die Kinos. Sollte er die kürzlich angekündigte Fortsetzung von „Django Unchained“ selbst inszenieren, wäre nach dieser Rechnung auch schon Schluss für ihn. Oder wird „Star Trek 4“ dann doch Quentin Tarantinos fulminantes Filmfinale? Es bleibt spannend…

Bildquellen:

  • Star Trek Beyond: Bild: © Paramount Pictures