Mit wunderschönen Bildern, Phantasie und Humor entführt ab 19. Mai 2016 die französische Anti-Stress-Komödie „Nur Fliegen ist schöner“ in ein ländliches Paradies.

Michel (Bruno Poldalydès), in den Fünfzigern, Nine-to-Five-Job, steckt in seiner täglichen Routine fest. Nach der Arbeit, wenn er auf sein Motorrad steigt, träumt er von einem anderen Leben. Wie gerne würde er wie sein Held, Luftpost-Pionier Jean Mermoz, in einer Propellermaschine durch den Abendhimmel schweben. Eines Tages stößt Michel durch Zufall auf das Foto eines Kajaks – und ist begeistert von der formvollendeten Schönheit und Eleganz des Objekts. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 liegt in seinem virtuellen Einkaufskorb. Zunächst gelingt es Michel, den Kauf vor seiner Frau Rachelle zu verheimlichen. Ganze Nachmittage verbringt er auf der Dachterrasse in seinem neuen Gefährt und träumt sich davon. Schließlich entdeckt ihn Rachelle, setzt den Trockenübungen ein Ende und ihren Mann an einem Fluss aus, damit er endlich in die Gänge und aufs Wasser kommt. Dass Michels Auszeit ihr gemeinsames Leben komplett auf den Kopf stellen könnte, ahnt Rachelle. Und wirklich: Schon bei seiner ersten Rast trifft Michel im Ausflugslokal der schönen Laetitia auf eine ländliche, exzentrische Bohème. Er taucht in eine exotische Welt außerhalb von Raum und Zeit, die geprägt ist von Unbeschwertheit, Kirschen, Sinnlichkeit und eisgekühltem Absinth.

Sommerlich-leicht inszeniert und doch tiefgründig

Der mehrfache César-Preisträger Bruno Podalydès zaubert mit „Nur Fliegen ist schöner“ eine unwiderstehlich charmante Anti-Stress-Komödie auf die Leinwand, die sommerlich-leicht und gleichzeitig tiefgründig ist. Der Regisseur erzählt die Geschichte von Michel, der aus dem Alltagstrott ausbricht, um endlich das Leben wieder leicht zu nehmen und bei sich selbst zu sein. Er erzählt auch von Liebe und Leidenschaft, von Magie und Muse, und davon, wie Paddeln die Gedanken befreit. Wieder einmal beweist sich Bruno Podalydès als wahrer Spezialist, exzentrische Menschen in Aufbruchsstimmung zu porträtieren, und bereichert mit seinem neuesten Geniestreich den französischen Autorenfilm.

Gedreht wurde im Sommer 2014 im Burgund und in den Départements Yonne und Loiret. In „Nur Fliegen ist schöner“ spielen neben gewohnten Gesichtern aus Podalydès‘ Filmen wie Jean-Noël Brouté, Michel Vuillermoz, Vimala Pons und Pierre Arditi die hochkarätigen Schauspielerinnen Sandrine Kiberlain („Mademoiselle Chambon“, „Haben oder nicht“, „Violette“) und Agnès Jaoui, die als Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin („Lust auf Anderes“, „Schau mich an!“, „Erzähl mir was vom Regen“, „Unter dem Regenbogen“) gleichermaßen erfolgreich ist.

Bildquellen:

  • Nur Fliegen ist schöner: Bild: © S&L Medianetworx