Der mehrfache César-Preisträger Bruno Podalydès legt mit „Nur Fliegen ist schöner“ eine mitreissende charmante Anti-Stress-Komödie auf die Leinwand. Der Regisseur erzählt die Geschichte von Michel, der aus dem Alltagstrott ausbricht, um endlich das Leben wieder leicht zu nehmen und bei sich selbst zu sein. Er erzählt auch von Liebe und Leidenschaft, von Magie und Muse, und davon, wie Paddeln die Gedanken befreit.

Eines Tages stößt Michel durch Zufall auf das Foto eines Kajaks – und ist begeistert von der formvollendeten Schönheit und Eleganz des Objekts. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 zum Selbstzusammenbauen liegt in seinem virtuellen Einkaufskorb. Einige Tage gelingt es Michel, den Kauf vor seiner Frau Rachelle (Sandrine Kiberlain) zu verheimlichen. Voller Hingabe setzt er auf der Dachterrasse sein Kajak Stück für Stück zusammen und häuft immer mehr Expeditionsausrüstung an. Ganze Nachmittage verbringt er in seinem halbfertigen Gefährt und träumt sich davon. Schließlich entdeckt Rachelle das Ausrüstungslager, setzt den Trockenübungen ein Ende und ihren Mann an einem Fluss aus, damit er endlich in die Gänge und aufs Wasser kommt.

Dass Michels Auszeit ihr gemeinsames Leben komplett auf den Kopf stellen könnte, ahnt Rachelle. Und wirklich: Schon bei seiner ersten Rast trifft Michel im Ausflugslokal der schönen Laetitia auf eine ländliche, exzentrische Bohème. In „Nur Fliegen ist schöner“ taucht er in eine exotische Welt außerhalb von Raum und Zeit, die geprägt ist von Unbeschwertheit, Kirschen, Sinnlichkeit und eisgekühltem Absinth.

Bruno Podalydès entführt in „Nur Fliegen ist schöner“ mit wunderschönen Bildern in ein ländliches Paradies nicht weit von Paris. Gedreht wurde im Sommer 2014 im Burgund und in den Départements Yonne und Loiret.

Hier geht es zum Trailer.

 

 

 

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