Der kompetenten und empathischen Krankenschwester Betty Weiss wird es als Nachfolgerin von Betty Dewald nicht leicht ge­macht, und sie muss sich an der Seite von Lizzy und Talula be­weisen. "Bettys Diagnose" erzählt einen bunten Krankenhaus-Kosmos aus Sicht der Krankenschwestern und wir begleiten sie durch den stressigen Klinikalltag und ihre privaten Turbulenzen. Ab dem 29. September 19.25 Uhr im ZDF erfahren wir mehr aus der Aufnahmestation der Aachener Karlsklinik. 

Taffe Krankenschwester 

Die Krankenschwester trifft auf Dr. Behring, der nach dem Abschied von Betty Dewald in einer handfesten Midlife-Crisis steckt. Sie hilft ihm bei der Bewältigung eines tiefsitzenden Traumas und wird parallel von ihrer Vergangenheit eingeholt, wenn ihr Sohn Yannick zur Behandlung in die Klinik eingeliefert wird. Die Krankheitsfälle in „Bettys Diagnose“ sind mal dramatisch, spannend, traurig oder mit Humor erzählt. Und da­bei nicht zu vergessen: die Krankheitsdiagnose des zuständigen Arztes Dr. Behring ist das eine, die Diagnose von Stations­schwester Betty das andere. Und Betty sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Ärzte sind für sie keine Götter in Weiß, und Patienten haben das Recht, neben einer medizinischen Be­handlung auch in emotionalen Fragen Beistand zu erhalten.

Neue Hauptdarstellerin für Betty

Nach drei Staffeln sagte Schauspielerin Bettina Lamprecht Lebewohl zu ihrer Serienfigur und stieg aus. Als Ersatz übernahm Annina Hellenthal, die nun als Betty Weiss die Hauptrolle übernimmt. Hellenthal ist auch sehr von ihrer „Betty“ überzeugt: „Betty Weiss ist ’ne coole Socke. Nein, im Ernst, sie hat schon einiges erlebt mit ihren 35 Jahren: sehr jung Mutter geworden, früh geheiratet und vor allem verheiratet geblieben (ist ja nicht immer selbstverständlich), die lange Krankheit ihres Sohnes überstanden, trotzdem immer gearbeitet, und jetzt ist sie die Stati­onsschwester in der Karlsklinik. Was ich an ihr mag, ist ihr großes Herz, ihre Bodenständigkeit, den Humor – und die große Klappe. Natürlich ist diese manchmal auch zu groß, aber genau da liegt ja das wunderbare Konfliktpo­tential zwischen Ärzten und Schwestern. Nur Harmonie wäre ja langweilig. Betty ist gut in ihrem Job, steht für ihr Team ein und hat immer ein offenes Ohr für alle. Und ist im besten Fall am Ende jemand, den man einfach mag.“ 

Bildquellen:

  • Bettys_Diagnose: © ZDF und Aaron Rositzka

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