„Im Land meiner Kinder“ ist ein Dokumentarfilm von Dario Aguirre, der hier seine Liebe zu einer Deutschen und die bürokratischen Hürden seines neuen Heimatlandes in spannender Erzählweise festhält. 

Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt 10 Visa ausstellen – eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Dario ein, Deutscher zu werden. Eine Liebeserklärung? Darío beantwortet sie mit einem zart-ironischen Roadmovie, das seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nachzeichnet.

Im Land meiner Kinder erzählt die Fabel von der Integration überraschend anders. Für Darío ist sie ein Weg, den jeder Mensch, egal wo er geboren ist und wohin er sich entscheidet zu gehen, bestehen muss, um Talente zu entwickeln, Glück zu finden und mit den Menschen zu leben, die ihm nahe sind. Der Dokumentarfilm von Darío Aguirre („Cesars Grill“, 2013) feierte seine Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2018 und wurde im Februar 2019 zum ersten Mal in den USA auf dem Santa Barbara International Film Festival gezeigt.

Im Land meiner Kinderist eine Büchner Filmproduktion GbR und RECK Filmproduktion, in Koproduktion mit NDR und in Zusammenarbeit mit Arte.

Der Film entstand mit der Unterstützung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Film- und Medienstiftung NRW sowie der Zürcher Filmstiftung, Succès Cinéma und des Bundesamtes für Kultur (EDI) Schweiz.

„Im Land meiner Kinder“ kommt am 4. April 2019 in ausgewählte Kinos. 

 

Bildquellen:

  • Im_Land_meiner_Kinder: ©Helena-Wittmann-Büchner-Filmproduktion