Der Eintritt in einen magischen Familienbaum ermöglicht dem Jungen Kun seine Familie in Vergangenheit und Gegenwart zu sehen.

„Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ erzählt von Kun dessen Leben von der Geburt seiner kleinen Schwester Mirai durcheinandergewirbelt wird. Da Mirai nun die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern bekommt, wächst in Kun die Eifersucht und er zieht sich immer mehr zurück.

Im Garten seines Elternhauses, wo er gerne Unterschlupf sucht, wächst ein magischer Familienbaum. Kun wird plötzlich in eine fantastische Welt katapultiert, in der Vergangenheit und Gegenwart zusammenlaufen. Er begegnet seiner Familie in unterschiedlichen Lebensabschnitten und trifft dabei u. a. seine Mutter als kleines Mädchen, seinen Urgroßvater als tatkräftigen junger Mann und seine kleine Schwester als Teenagerin.

Durch diese Abenteuer gelingt es Kun, die Geschichte seiner Familie zu entdecken und seine Rolle im Leben zu finden.

Regisseur und Autor Mamoru Hosoda ist bekannt geworden für seine fantasievollen Filme. Sie alle verbindet die Bedeutung der Familie. Auch in „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“  ist dies der Fall. Hosoda greift auf seine eigenen Erfahrungen als Vater zurück und beschert uns damit witzige, nachdenkliche, traurige und glückliche Momente.

Die Ankunft eines neuen Familienmitglieds ist ein außergewöhnliches Ereignis, aber jedes Familienmitglied nimmt dies anders wahr. In“Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ entfaltet sich die Geschichte aus dem Blickwinkel des vierjährigen Kun, der mit der Geburt seiner kleinen Schwester plötzlich nicht mehr im Mittelpunkt der elterlichen Aufmerksamkeit steht. Und das stört ihn gewaltig.

„Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ erzählt nicht nur die Geschichte eines Bruders und seiner Schwester, sondern auch die seiner Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.

Ab 28. Mai ist dieses wundervolle japanische Märchen bei uns im Kino zu sehen.

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  • MIRAI_DAS_MÄDCHEN_AUS_DER_ZUKUNFT: © KAZÉ Deutschland