Die "Washington Post" gehört schon 1971 zu den renommiertesten Zeitungen in den Vereinigten Staaten - und an ihrer Spitze steht erstmalig eine Frau. Katharine „Kay" Graham (Meryl Streep) ist die erste weibliche Zeitungsverlegerin der USA. Kay hat daher ohnehin keinen leichten Stand, zudem steht die Zeitung kurz vor dem Börsengang. Besonders brisant wird es in "Die Verlegerin", als Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) über einen gigantischen Vertuschungsskandal im Weißen Haus berichten will, in den allein vier US-Präsidenten verwickelt sind. In einem nervenzerreißenden Kampf für die Pressefreiheit riskieren Kay und Ben ihre Karrieren und die Zukunft der Zeitung – ihr mächtigster Gegner ist dabei die US-Regierung...

Die Veröffentlichung der geheimen „Pentagon-Papiere“ zählt neben der Watergate-Affäre zu den größten Politskandalen der USA. Maßgeblich an diesem historischen Ereignis beteiligt war die namensgebende Verlegerin Kay Graham. Kay hat in den 1970er Jahren das Unternehmen ihrer Familie übernommen. Damit wurde sie zur ersten Zeitungsverlegerin überhaupt in den USA.

Erste Verlegerin einer Zeitung in den USA

Während sie sich noch mit der amerikanischen Regierung messen muss, stößt der ehrgeizige Redakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) auf eine pikante Story. Vier US-Präsidente scheinen mehr über Amerikas Rolle im Vietnamkrieg zu wissen, als bis dahin bekannt war. Selbst wenn er dafür ins Gefängnis wandern sollte, will er die Informationen veröffentlichen. Kay muss sich unterdessen zwischen ihren Rollen als Patriotin, Verlegerin und Geschäftsfrau entscheiden. 

Premiere für das Trio

Dieser dramatische Tatsachenbericht über den ersten „Leak“ der Pressegeschichte wird jetzt von Regisseur-Legende Steven Spielberg ("Bridge of Spies – Der Unterhändler") erstmals für die große Leinwand aufgearbeitet. „Die Verlegerin“ kommt am 22. Februar in die deutschen Kinosäle. 

Und mit der Film-Premiere gibt es auch ein Debüt für die Macher. Denn während Regisseur Spielberg und Star Tom Hanks vor „Die Verlegerin“ schon vier Mal miteinander gearbeitet haben, zum Beispiel in der Serie „The Pacific„, arbeitet das Dreier-Team mit Ikone Meryl Streep zum ersten Mal zusammen. 

„Bester Film des Jahres“

Schon vor der Veröffentlichung in Deutschland konnte „Die Verlegerin“ Preise abräumen. So wurde das Polit-Drama vom renommierten US-Filmverband „National Board of Review“ zum „Besten Film des Jahres“ gekürt. Doch damit nicht genug: Chefredakteur Tom Hanks und Verlegerin Meryl Streep konnten sich als „Beste Schauspieler“ platzieren. Die Auszeichnungen des Verbands gehören zum Auftakt der Trophäensaison, die im März mit den legendären Oscars gipfelt.   

Bildquellen:

  • DIE_VERLEGERIN: © 2017 Universal Pictures International