Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" war der am heißesten diskutierte Beitrag im Wettbewerb der Berlinale 2018. Philip Gröning („Die große Stille", „Die Frau des Polizisten") provoziert in seinem fast dreistündigen Meisterwerk über das Wesen der Zeit mit Länge, Philosophie, Sex und Gewalt. Der Film läuft seit dem 22. November 2018 in den deutschen Kinos. 

Das Plakat zum vielbesprochenem Film

Genau solche Filme brauche es dringend, um gehaltvolle Debatten über die Freiheiten des Kinos anzustoßen, so Spiegel Online. Herausragend auch das unberechenbare Spiel von Kult-Autorin Julia Zange und Josef Mattes als Zwillingspaar Elena und Robert.

Sommerhitze. Eine Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert und Elena liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, ein Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen. Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Und je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist und die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr, wie es vorher war.

„Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ ist eine deutsch-französisch-schweizerische Produktion von Philip Gröning Filmproduktion e.K., Bavaria Pictures GmbH und L Films (Paris) in Co-Produktion mit Bayerischer Rundfunk, WDR, ARTE und in Zusammenarbeit mit Ventura Films und RSI. Gefördert von Film- und Medienstiftung NRW, DFFF, FFA, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, MFG Baden-Württemberg, EURIMAGES, FFA Minitraité und Centre National de la Cinématographie.

Der Film ist seit dem 22. November 2018 in ausgewählten Kinos zu sehen. 

Bildquellen:

  • Mein_Bruder: ©Film
  • Mein_Bruder: ©WFIlm 2018