In der vierteiligen Thriller-Reihe "Stunde des Bösen" haben junge Drehbuch- und Regie-Talente zum zweiten Mal Gelegenheit, ihre Spielarten eines Thrillers einer breiten Masse von Zuschauern zu zeigen. Die Filme dieser neuen Auflage von "Stunde des Bösen" wurden ausschließlich von Regisseurinnen inszeniert. "Lockdown – Tödliches Erwachen" stellt ein junges Wissenschaftler-Paar vor die Frage, wie sehr kannst du deinem Partner vertrauen? Sie erwachen in einer hermetisch abgeriegelten Wohnung ihres Nachbarn. Wurden sie gekidnappt oder tatsächlich vor einem Biowaffenanschlag gerettet? Das spannende Spielfilm-Debüt von Bogdana Lorenz ist ein ergreifendes Psychothriller-Duell über die Suche nach Wahrheit in Zeiten des Terrors. Der Sendetermin ist Montag, der 16. Oktober 2017 um 0.15 Uhr.

Die junge Virologin Liv reißt erschrocken die Augen auf. Hat sie geträumt und wenn ja, was? Sie blickt sich um. Das abgeschlossene Zimmer ist ihr fremd. Neben Liv ihr liegt schwer verletzt ihr Partner Lex, ein Bioinformatiker. Da öffnet sich die Zimmertür. Vor den beiden steht ihr Nachbar Kurt Veith. Er erklärt ihnen, dass Terroristen einen Anschlag mit Biowaffen auf die Stadt verübt haben. Er konnte noch die beiden Wissenschaftler im letzten Moment retten und in seine hermetisch abgeriegelte Wohnung bringen. Draußen sagt er, tobt jetzt ein tödliches Virus.

Doch es gibt Umstände, die die Wissenschaftler zweifeln lassen. Ihr Nachbar Kurt Veith ist scheinbar schon lange auf so einen Anschlag vorbereitet. In Liv wächst der Zweifel an seiner Geschichte. Warum hört sie immer wieder Geräusche von draußen, obwohl angeblich alle tot sind? Warum weiß Veith so viel über sie? Sind sie Gefangene oder Beschützte? Als die beiden jungen Wissenschaftler versuchen, aus der Wohnung zu fliehen, wird Lex von Veith beschuldigt. Lex soll an der Katastrophe mitverantwortlich sein. Damit treibt Veith einen Keil zwischen das Paar. Die Welt von Liv gerät ins Wanken. Was ist, wenn Veith Recht hat?

Stab 

Regie   Bogdana Vera Lorenz
Buch Max Permantier, Bogdana Vera Lorenz
Kamera Benjamin F. Wieg
Schnitt Philipp Stahl, Finn Riemer, Leonid Lemburg
Musik Superstrings Marc Sydney Müller, Carolin Heiss
Ton  
Dominic Titus
Sounddesign  
Andreas Biegler
Szenenbild Carina Cavegn
Produzenten  Max Permantier, Florian Reimann
Produktion FR Entertainment GmbH
Redaktion Christian Cloos
Länge ca. 76′

Die Rollen und ihre Darsteller 

Liv Beidendorf  Alice Dwyer
Lex Staroske Maximilian Meyer-Bretschneider
Kurt Veith Götz Schulte
Georg Jeff Willbusch

Bogdana Vera Lorenz (Buch und Regie)

Bogdana Vera Lorenz wuchs in Berlin auf. Sie studierte Geisteswissenschaften und machte eine Fotografie-Ausbildung. Danach absolvierte sie ein journalistisches Volontariat und arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin bei der ProSiebenSat.1 Media SE. 2006 wechselte sie ins Filmfach. Während des Regie-Studiums an der „ifs internationale filmschule Köln“ war sie 2008 Praktikantin bei Lars von Trier und besuchte die Masterclass von Danny Boyle an der European Film Academy. Ihr Abschlussfilm „Heimspiel“ wurde unter anderem mit dem Preis der deutschen Filmkritik geehrt und für den First Steps Award nominiert. Seit 2011 arbeitet sie mit Produzent Max Permantier als Autorenteam. „LOCKDOWN – Tödliches Erwachen“ ist ihr gemeinsames Langfilmdebüt.

Max Permantier (Buch und Produktion)

Max Permantier, geboren und aufgewachsen in Luxemburg, studierte nach einem BWL-Studium in Wien ab 2006 Kreatives Produzieren an der ifs Köln und schloss 2010 mit dem international preisgekrönten Kurzfilm „Heimspiel“ ab. 2011 arbeitete er als Autor der „Drehbuchwerkstatt“ für die Bavaria in München, bis er 2012 als Producer zur FR Entertainment GmbH kam. Dort entwickelte und betreute er bis 2015 diverse fiktionale Formate, vom Kinofilm über die Serie bis zum transmedialen Projekt. Als freier Produzent produzierte er gemeinsam mit der FR Entertainment GmbH „LOCKDOWN – Tödliches Erwachen“ von Bogdana Vera Lorenz, mit der er auch als Autorenteam das Drehbuch geschrieben hat.

Bildquellen:

  • „Lockdown – Tödliches Erwachen“ – Szene: Bild: © ZDF und Benjamin F. Wieg