Die Kinder der Pariser Banlieues sind von vielen schon abgeschrieben. In der rauen Umgebung gilt es als sicher, dass die Jugendlichen eine kriminelle Karriere starten. Ein französischer Violinist versucht das Unmögliche und will den Kinder das Geigenspielen nahe bringen. Mit viel Mühe, Disziplin und Fleiß gelingt es dem Musiker einige Schulkinder zu Höchstleistungen zu animieren und ihnen den Zauber der Musik nahe zu bringen. Den krönenden Abschluss der Musikklasse soll ein Konzert in der Pariser Philharmonie sein. Das Spielfilmdebüt von Rachid Hami arbeitet mit kraftvollen Bilder daher. Dieses Märchen kommt am 21. Dezember 2017 in die Kinos, gerade recht um die gefühlvolle Weihnachtszeit mit einem modernen Großstadtmärchen zu bereichern.

Der Klang von ParisDer französische Violinisten Simon Daoud (Kad Merad) unterrichtet eine Schulklasse in einem Pariser Banlieue. Seine Arbeit ist mehr als schwierig. Das Umfeld der Kinder ist rauh und von Gewalt geprägt. Die Kinder sind an allem interessiert, nur nicht an selber Musik spielen. Simon Daoud ist versucht, seine Arbeit aufzugeben, da er keine Zukunft sieht. Doch es gibt einen kleinen Funken Hoffnung. Ein paar der Kinder, die er unterrichtet, scheinen das nötige Talent für das Musizieren zu haben. Allein diese handvoll Kinder lassen ihn weiter machen.

Der Regisseur Rachid Hami erzählt in seinem Langspielfilmdebüt die Geschichte des Violinisten Simon Daoud. Simon Daoud trifft in der befremdlichen Welt der Pariser Banlieue auf Talente, wie den jungen Arnold. Seine Bemühungen zeigen bei ein paar Schüler Erfolg. Es gelingt ihm, diese Schüler durch Disziplin, Fleiß und Leidenschaft zu Höchstleistungen zu animieren und ihnen den Zauber der Musik beizubringen.

In einem Pariser Vorort finden sich Kinder unterschiedlichster Herkunft in einer Musikklasse ihrer Schule zusammen. Unter der Anleitung ihres Musiklehrers Simon Daoud (Kad Merad) sollen sie das Geigenspiel erlernen. Als Abschluss der Klasse ist ein Auftritt im Konzertsaal der Pariser Philharmonie beabsichtigt. Wie ein modernes Großstadtmärchen mutet der Film „La Mélodie“ des französischen Nachwuchsregisseurs Rachid Hami an, wenn er in subtilen, kraftvollen Bildern von der Musik als einer Grenzen überwindenden Kraft erzählt.

Mit „La Mélodie“ begibt sich Hami auf eine Reise von den ersten musikalischen Schritten einer mäßig begabten Orchesterklasse bis hin zu deren fulminanten Auftritt in der Pariser Philharmonie. Und zeigt damit, wie eine Gruppe junger Schüler durch den Zuspruch und die Motivationsfähigkeit eines Erwachsenen über sich selbst hinauswächst.

Frankreichs Komödien-Star Kad Merad („Willkommen bei den Sch’tis“, „Der kleine Nick“) überzeugt in LA MÉLODIE in einer für ihn außergewöhnlich zurückhaltenden Rolle als sensibler Geiger und Musiklehrer Simon, der erkennt, dass Vertrauen, Zusammenhalt und Freude an der Musik wichtiger sind als künstlerische Perfektion. An Kad Merads Seite sind Samir Guesmi („Nur Fliegen ist schöner“, „Der Effekt des Wassers“) als Klassenlehrer Farid Brahimi und Vertrauter Simons, sowie der junge Nachwuchsdarsteller Renély Alfred in der Rolle des Schülers Arnold zu sehen.
LA MÉLODIE feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2017 im Wettbewerb außer Konkurrenz und startete in Frankreich am 8. November und in Deutschland kurz vor Weihnachten am 21. Dezember 2017 bundesweit in den Kinos.

Besetzung

  • Simon Daoud KAD MERAD
  • Farid Brahimi SAMIR GUESMI
  • Arnold RENÉLY ALFRED
  • Samir ZAKARIA-TAYEB LAZAB
  • Mutter von Arnold TATJANA ROJO
  • Vater von Samir SLIMANE DAZI

Stab

  • Regie RACHID HAMI
  • Drehbuch GUY LAURENT, VALÉRIE ZENATTI, RACHID HAMI
  • Kamera JÉRÔME ALMÉRAS
  • Schnitt JOËLLE HACHE
  • Filmmusik BRUNO COULAIS
  • Ton LAURENT POIRIER, ÉRIC TISSERAND, HÉLÈNE LELARDOUX, ARNAUD ROLLAND
  • Casting JUSTINE LEOCADIE, ADÉLAÏDE MAUVERNAY
  • Ausstattung SÉBASTIEN GONDEK
  • Produzent NICOLAS MAUVERNAY
  • Produktion MIZAR FILMS
  • Co-Produktion UGC / FRANCE 2 CINÉMA / LA CITÉ, DE LA MUSIQUE – PHILHARMONIE PARIS

Bildquellen:

  • „La Mélodie – Der Klang von Paris“ – Cover: Bild: © 2000-2017 PROKINO Filmverleih GmbH
  • „La Mélodie – Der Klang von Paris“ – Szene: Bild: © 2000-2017 PROKINO Filmverleih GmbH

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