Am 22. Februar kommt der neue Publikumsliebling „Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ aus Frankreich in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle kein geringerer als das Multitalent Omar Sy, dem frankophonen Zuschauer u.a. bekannt aus „Ziemlich beste Freunde“.

Omar Sy ist „Docteur Knock“

Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Exganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlägt, führt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner überzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden. Der Trick: Er muss für jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. Weil sich Dr. Knock als Meister der Verführung und Manipulation erweist, klimpert schon bald das Geld in seiner Kasse. Doch dann passieren zwei Dinge, die Knock aus der Fassung bringen. Zum einen taucht eine dunkle Gestalt aus seiner Vergangenheit auf, und zum anderen erkrankt der Arzt selbst an einer Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt: der Liebe.

Im Dunkel der Katakomben von Marseille hofft Knock (Omar Sy) seinen Verfolgern zu entkommen. Doch der Kleinganove mit einem Haufen Schulden zieht auf der Flucht den Kürzeren, als er Lansky (Pascal Elbé) und seinem Komplizen in die Hände fällt. Er kommt zwar erst mal mit dem Leben davon. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, heuert er spontan auf einem Schiff an, das kurz vorm Auslaufen steht und für die sechsmonatige Fahrt über die Weltmeere immer noch keinen Arzt gefunden hat. Knock gaukelt dem Kapitän zwar keineswegs vor, dass er ein Arztdiplom in der Tasche hat, geschweige denn über medizinische Kenntnisse verfügt. Trotzdem nimmt der ihn mit an Bord, und unterwegs entdeckt Knock nicht nur, dass er durchaus die Gabe und das Talent besitzt, Menschen und ihre kleinen und großen Zipperlein zu behandeln. Auf hoher See findet er quasi seine Berufung, und als er wieder Festland unter den Füßen hat, beginnt der junge Mann mit der bewegten Vergangenheit ein Medizinstudium.

Frankreichs Superstar und Multitalent Omar Sy („Plötzlich Papa“, „Inferno“, „Ziemlich beste Freunde“) glänzt in der schwarzhumorigen Feelgood-Komödie „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ – als Gauner, dem man nicht böse sein kann. Basierend auf einem gefeierten Theaterstück aus den 1920er Jahren, ist der Film von Lorraine Levy („Der Sohn der Anderen“, „Wenn wir zusammen sind“) bereits die vierte Kinoadaption des unverwüstlichen Stoffes. Levy wählte eine Dorfidylle im sonnigen Südfrankreich als Schauplatz. Doch die größte Veränderung betrifft den Helden: Im Stück ist Dr. Knock ein grausamer, zynischer Megalomane, Omar Sy hingegen macht aus der bösen Figur einen skurrilen modernen Helden, der trotz seiner Verfehlungen durch und durch sympathisch bleibt. „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ ist sicherlich ein nostalgischer, hinreißender Spaß mit typisch französischem Charme. 

In den deutschen Kinos startet der Film am 22. Februar 2018, im Verleih von Wild Bunch Germany. Ein Trailer liegt bisher nur in Originalfassung vor. 

Bildquellen:

  • Docteur_Knock: ©Wild Bunch Germany
  • Docteur_Knock: ©Wild Bunch Germany