Der Dokumentarfilm „Zen for Nothing“ von Werner Penzel läuft ab dem 2. Juni in den Kinos an.

„Zen for Nothing“ erzählt von den Erlebnissen der Schweizerin Sabine Timoteo als „Zen Novitzin“ in Antaiji im Herbst, Winter und Frühjahr.

Der rechte Fuss auf dem linken Oberschenkel, die Wirbelsäule senkrecht, die Augen nur einen Spalt geöffnet- für einen Anfänger ist es schwer, die Haltung der Zazen-Sitzmeditation längere zeit durchzuhalten, ohne sich zu bewegen oder sich in seinen Gedanken zu verlieren. Im Zen-Kloster Antaiji gehört diese Übung zum festen Tagesablauf, neben der Arbeit auf den Feldern zur Selbstversorgung mit Reis und Gemüse.

Antaiji ist – anders als die meisten japanischen Zen-Klöster – für Männer und Frauen offen. Es gibt WLAN auf dem Gelände und der derzeitige Abt Muho Nölke stammt ursprünglich aus Berlin. Das Kloster Antaiji wurde stark von dem Zen-Meister Kodo Sawaki (1880-1965) geprägt: „Es gibt Leute, die betreiben Zen als Fortbildung. Das ist bloss Schminke. Zen ist keine Fortbildungsanstalt. Zen schmeichelt dir nicht, es putzt dich aber auch nicht runter. Zen bedeutet Geradeaus-Weitergehen. Was immer du auch gerade denkst- schon ist es wieder vorbei.“

Bildquellen:

  • Zen for nothing: © Zorro Film

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