Jafar Panahi zählt zu den wichtigsten Regisseuren des Irans. Allerdings sind die meisten seiner Filme in der islamischen Republik verboten, da sie sich kritisch mit der Politik und der Gesellschaft des Landes auseinandersetzen. Im Jahre 2010 wurde Panahi schließlich wegen „Propaganda gegen das System“ zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt und erhielt zudem ein 20-jähriges Berufsverbot.

Trotz dieses verheerenden Richterspruchs dreht Panahi weiterhin Filme. „Taxi Teheran“ ist mittlerweile der dritte Film, den Panahi produziert und heimlich außer Landes geschmuggelt hat. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn bereits in der ersten Kinowoche hat der Streifen die Spitze der Arthouse-Charts erklommen. Um Panahi den Erfolg seines Films in Deutschland erfahrbar zu machen, ruft Weltkino gemeinsam mit dem Weltvertrieb alle „Taxi Teheran“-Fans dazu auf, Fotos vom Kinobesuch, Solidaritätsbekundungen, Zeitungsausschnitte und Ähnliches per E-Mail, via Facebook, Twitter oder als Brief zu schicken. Jede Nachricht wird an Jafar Panahi übermittelt.

www.facebook.com/Taxi.DerFilm

 

 

 

Bildquellen:

  • : Weltkino