Einen großen Reiz zog die „Star Wars“-Saga schon immer aus den Gegenspielern der Helden. Vor allem die Figur des Darth Vader gilt als ikonisches Beispiel für das absolute Böse. In der Prequel-Trilogie fehlte aufgrund der häufig wechselnden Feinde dieser eine Schurke, der den Zuschauern als klares Feindbild dienen konnte. Ob „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ hier wieder an die Ur-Trilogie anschließen kann, wird sich zeigen müssen. Zumindest Regisseur J.J. Abrams macht mit seinen Enthüllungen über Kylo Ren neugierig auf den neuen Schurken.

In einem Interview mit „Entertainment Weekly“ brachte Abrams etwas Licht in das Dunkel um die von Adam Driver dargestellte Figur, über die es seit dem ersten Trailer-Auftritt viele Spekulationen gibt. Und trotz Maske und rotem Lichtschwert: „Kylo Ren ist kein Sith“, so der Regisseur. Ren, der seinem Namen nach dem Beitritt zur Gruppe der sogenannten „Knights of Ren“ erhalten habe, arbeite für den Anführer der „First Order“, Snoke (Andy Serkis).

Auch über die Gruppierung, die den Platz des Imperiums aus der ersten Trilogie einnimmt, gab Abrams einige Details bekannt: „Das alles entstand aus Unterhaltungen darüber, was passiert wäre, wenn die Nazis nach Argentinien gegangen wären, dann aber eine Zusammenarbeit begonnen hätten?“, sagte Abrams in einem weiteren Gespräch mit „Empire“. „Was wäre daraus entstanden? Könnte die ‚First Order‘ als eine Gruppe existieren, die tatsächlich das Imperium verehrte? Könnte die Arbeit des Imperiums als unvollendet wahrgenommen werden? Und könnte Vader ein Märtyrer sein?“

Was genau die neue Gruppierung darstellt und ob Kylo Ren ein würdiger Nachfolger von Darth Vader sein wird, kann aber erst nach Kinostart von „Das Erwachen der Macht“ am 17. Dezember beantwortet werden.

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  • Star Wars Das Erwachen der Macht: © Disney