Auf der Comic-Con International in San Diego sprach Regisseur Denis Villeneuve mit Kevin Smith über Blade Runner 2049 und seine Zusammenarbeit mit Ryan Gosling.

„Nobody would notice, that Blade Runner has been hijacked by Canadians“, sagt Regisseur Denis Villeneuve scherzhaft im IMDb-Interview mit seinem kanadischen Regisseur-Kollegen Kevin Smith. Er bezieht sich dabei auf die Zusammenarbeit mit Ryan Gosling, ebenfalls Kanadier, im lang erwarteten Blade Runner – Sequel. In den letzten Jahren erlangte Villeneuve mit Filmen wie „Prisoners“, „Enemy“, „Sicario“ und zuletzt „Arrival“ zunehmend Bekanntheit. Bei Blade Runner 2049 handelt es sich jedoch um sein bisher schwierigstes Projekt, so Villeneuve. Glücklicherweise hatte der Regisseur bei den Dreharbeiten Unterstützung.

Bereits bevor Villeneuve zum Projekt kam, sei für Gosling eine Rolle geschrieben worden. Der Regisseur war froh, ihm die Rolle letztendlich auch geben zu können. Die beiden hätten als Partner an dem Projekt gearbeitet, so Villeneuve im Interview. Er habe nicht das Gefühl gehabt, alleine an dem Film zu arbeiten. Doch er geht in seinem Lob sogar noch weiter. So war Ryan Gosling nicht nur sein Partner während der Dreharbeiten, sondern auch seine Muse. Der Enthusiasmus und die Energie, mit der Gosling an seine Arbeit ging, habe Villeneuve begeistert.

Ryan Gosling wird in „Blade Runner 2049“ an der Seite von Harrison Ford spielen. Laut Produzent Ridley Scott, wird der Film zudem die größte Frage des Originals beantworten: Ist Fords Charakter Rick Deckard ein Replikant? Villeneuve hatte dies zuvor dementiert. Ob die Frage tatsächlich beantwortet wird, erfahren Sie am 5. Oktober, denn dann kommt Blade Runner 2049 in die deutschen Kinos.

Sie haben den Blade Runner noch nicht gesehen? Auf Blu-ray können Sie Ridley Scotts Klassiker im sogenannten „Final Cut“ sehen.

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  • Blade Runner 2049: © 2017 Sony Pictures Releasing GmbH