Anlässlich des Filmstarts des neuesten Bond-Streifens „Spectre“ haben wir uns mal ein wenig mit der musikalischen Komponente des beliebten Franchise beschäftigt. Passend dazu zeigt das Bild oben ein echtes Original und ein wahres Schmankerl für Audio-Enthusiasten, nämlich ein Tonband-Gerät der Firma Nagra, das auch in den Bond-Filmen bereits zum Einsatz kam.

Unter den vielen unverwechselbaren Trademarks der 007-Reihe sind die Akkorde des berühmten Bond-Themas von Monty Norman und John Barry das akustische Aushängeschild schlechthin. Wenn der Vorspann beginnt und sich der smarte Geheimagent zu diesen kultigen Klängen auf der Leinwand abzeichnet, dann ist das Bond-Atmosphäre pur und man wird unwillkürlich hineingesaugt in ein weiteres Leinwand-Abenteuer des berühmtesten Geheimagenten der Welt.

Auch die Titelsongs gehören zum festen Bond-Kanon, zumal sie meist durch einen aufwendigen Vorspann mit erotisch aufgeladener Hochglanzoptik begleitet werden. Paul und Linda McCartneys „Live And Let Die“ (1973) oder das von Tina Turner gesungene „GoldenEye“ (1995) zählen zu den klassischsten Kompositionen. Ebenso verursacht das lang gezogene „Goooooldfingeeer!“, 1964 gesungen von Shirley Bassey, noch immer eine echte Gänsehaut.

Natürlich gibt es auch Kandidaten, die auf ein geteiltes Echo stoßen, wie zum Beispiel die Kollaboration von Alicia Keys und Jack White zu „Ein Quantum Trost“ (2008) oder ganz aktuell der Song zu „Spectre“ von Sam Smith. Doch der verbreiteten Meinung, dass die Bond-Songs mit den Jahren immer mehr an Qualität und Kult-Charakter eingebüßt haben, können wir uns nicht anschließen. Man höre sich nur den Titeltrack zu „Skyfall“ an, der der britischen Sängerin Adele nicht umsonst den Oscar für den besten Filmsong des Jahres 2012 eingebracht hat. Insgesamt wäre die Reihe ohne die passende Musik und die teilweise grandiosen Titelsongs jedenfalls einfach nicht dasselbe!

 

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