"Mein Name ist Bond, James Bond" gehört zu den markantesten Sätzen der Filmgeschichte. Auch nach 60 Jahren versprüht der Satz bei den Verbrechern dieser Welt Ehrfurcht und bringt die Augen der Frauen zum Leuchten. Immer Gentleman und um keine Tricks verlegen, bringt er die Bösewichte zur Strecke und rettet gleichzeitig das weibliche Geschlecht. Dabei hat der Mann und Agent die Lizenz zum Töten, verliehen vom britischen Geheimdienst und mit dem Segen seiner Majestät, der Queen. Die Figur des britischen Geheimagenten ist eine begehrte Rolle. Sean Connery, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig sind oder waren weltbekannte Schauspieler, die besonders durch ihre Rollen als 007 in Erinnerung bleiben. Ab dem 1. Juni 2019 bekommen TVNOW-Kunden exklusiv und nur bei TVNOW die "Lizenz zum Streamen" – und zwar für 22 von bisher 25 erschienenen Filmen der Agentenreihe. Vom Klassiker "James Bond – 007 jagt Dr. No" über den Roger Moore-Blockbuster "Der Spion, der mich liebte" bis hin zum neueren Film-Hit "Ein Quantum Trost".

Der charismatische Agent des britischen Geheimdienstes MI6, sein Vorgesetzter „M“, der Leiter der technischen Abteilung „Q“ und die Sekretärin „Miss Moneypenny“ haben Generationen von Action-Fans über lange Jahre hinweg begleitet. Dabei ist das Geheimrezept der 007-Filme so einfach wie genial. James Bond erhält von „M“ einen Auftrag, die Welt zu retten, ein kurzer Flirt beim Vorübergehen mit Miss Moneypenny und unser sympathischer Agent begibt sich direkt zu „Q“. Dieser hat sich wie üblich mit neuem technischen Details der Ausstattung der Agenten beschäftigt und hält für unseren Helden mörderische Gadgets parat, inklusive eines imposanten Fortbewegungsgerätes. Im Verlauf des gefährlichen Auftrages macht unser Agent recht bald die Bekanntschaft eines attraktiven weiblichen Wesens, mit dem er im Verlauf seiner Recherchen immer enger in Kontakt gerät. Alles endet mit einem weiteren erfolgreichen Rettungsversuchs und einem romantischen Abschluss in den Armen der weiblichen Partnerin.

Mein Name ist Bond

James Bond (Daniel Craig) will verhindern, dass die Organisation „Quantum“ die Weltherrschaft an sich reißt und verfolgt damit auch einen persönlichen Plan: er will die Männer finden, die seine große Liebe Vesper auf dem Gewissen haben…

Alles wie immer, wäre man versucht zu sagen, wäre da nicht mit den neueren Daniel Craig-Filmen, das gewohnte Prinzip aufgegeben und unser Agent mit der Lizenz zum Töten plötzlich sehr emotional. Mit „Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“ und mit „Spectre“ folgte die Abkehr vom üblichen Prozedere. James Bond verfolgt einen Handlungsstrang, wirkt sehr emotional ergriffen, rachsüchtig, persönlich betroffen. Die Wende tut der berühmten Serie keinen Abbruch, sondern verleiht unserem Helden menschliche Züge, wie man sie von einem britischen Agenten nicht gewohnt war.

James Bond ist ein Superheld und immer auch ein Spiegelbild der jeweiligen Zeit. Verbindende Elemente sind sein Hang zur stilvollen Kleidung, die Sucht nach Glückspiel, ein trockener Martini – natürlich geschüttelt, nicht gerührt – und bildschöne Frauen. Seine Gegner streckt er mit seiner Intelligenz nieder, Superkräfte braucht er nicht, Muskelkraft alleine reicht. Immer dabei ist die Standardwaffe Walther PPK und raffinierte Gadgets frisch aus dem Labor von Q. Standesgericht fuhr unser Held immer in Autos von Rang und Namen, etwa einem Jeep, Audi, BM, Bentley und Aston Martin, die natürlich von Q mit Raffinessen wie Raketen, Schleudersitzen oder zum Amphibienfahrzeug ausgestattet wurden.

Das weibliche Pendant zu unserem Agenten bilden die Bond-Girls, meist weiblichen Agenten, die unserem Helden mal mehr, mal weniger zur Seite stehen, wenn dieser in die Bredouille kommt. Unvergessen ist Ursula Andress als das erste Bond-Girl ind „Dr. No“, Barbara Bach in „Der Spion, der mich liebte“ und die elegant aus dem Wasser entsteigende Halle Berry im sexy Bikini in „Stirb an einem anderen Tag“. Über Jahrzehnte haben attraktive junge Damen unserem James Bond den Kopf verdreht und in ihren Nebenrollen dem Hauptdarsteller den Rang streitig gemacht.

Mit James Bond wurde ein unvergleichlicher Superheld in der Filmgeschichte geschaffen. Die Filmreihe war dabei auch immer ein Indikator, an dem man damalige sowie heutige modische Trends ablesen konnte – obwohl die Besetzung in den fast 60 Jahren oft wechselte. So stellt Daniel Craig den aktuellen Bond vier Mal dar, „Casino Royale“ (2006), „Ein Quantum Trost“ (2008), „Skyfall“ (2012) und zuletzt „Spectre“ (2015). Sean Connery, der erste Bond-Schauspieler, schlüpfte gleich sieben Mal in die Rolle des 007, so u. a. in „Goldfinger“ (1964) und „Diamantenfieber“ (1971). Darauf folgte Roger Moore, ebenfalls sieben Mal vor der Kamera zu sehen, u. a. in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) und „Octopussy“ (1983). Moore wurde 1987 im Film „Der Hauch des Todes“ von Timothy Dalton abgelöst. 1995 folgte Pierce Brosnan, der viel Mal den Geheimagent spielte, wie in „Golden Eye“ (1995) und „Die Welt ist nicht genug“ (1999). Nur wenige erinnern sich heute daran, dass 1969 auch der australische Automechaniker George Lazenby einmalig in die Rolle des smarten Briten schlüpfte – und zwar im Film „Im Geheimdienst ihrer Majestät“. Der Agent 007 war und ist nicht an eine Person gebunden, es ist die Marke „James Bond“ die zählt und das auch heute mit großem Erfolg. Der Titelsong „Writing’s on the Wall“ (Sam Smith) des letzten Streifens „Spectre“ gewann bei der Oscarverleihung 2016 den begehrten Preis in der Kategorie bester Filmsong. Bisher wurden die James-Bond-Filme 15 Mal für einen Oscar nominiert, fünf Mal konnte 007 bisher die Auszeichnung mit nach Hause nehmen.

Bildquellen:

  • „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ – Szene: Bild: (c) TVNOW
  • „James Bond“ – Liste der Schauspieler: Bild: (c) TVNOW