„Ghost Stories“ besticht vor allem durch seinen außergewöhnlichen Look, seine unkonventionelle Handlungsidee und durch die grandiosen Darsteller, allen voran Martin Freeman und Alex Lawther. 

Wie wird aus einem guten Theaterstück ein ebenso guter Film? „Ghost Stories“ kann als Film gewordenes Beispiel dienen. Der mitreißende Horrorstreifen war bereits der Publikumsliebling bei den Fantasy Filmfest White Nights und hat dort die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Ab dem 19. April 2018 brachte dann der Horrorschocker von Andy Nyman und Jeremy Dyson die deutschen Kinogänger zum Fürchten.

Professor Philip Goodman (Andy Nyman) glaubt nicht an übernatürliche Phänomene. Als der bekannte Skeptiker die Gelegenheit erhält, drei verblüffende paranormale Fälle zu untersuchen, sagt er deshalb zu, sie als Schwindel zu entlarven. Doch stattdessen kommt er Geheimnissen auf die Spur, die jenseits seiner Vorstellungskraft liegen und geradewegs in einen persönlichen Alptraum führen.

Das Drehbuch stammt aus der Feder der Regisseure und Drehbuchautoren Andy Nyman und Jeremy Dyson, die auch das Theaterstück geschrieben und inszeniert haben. Beide bieten einen Horrorfilm, der in seiner Andersartigkeit heraussticht, dem Zuschauer mehrmals den Schauer über den Rücken jagt und grandios gespielt ist.

Allen voran Andy Nyman selbst beeindruckt in der Rolle des skeptischen Professors, der nicht an übersinnliche Erscheinungen glaubt und der Überzeugung ist, dass der Verstand nur das sieht, was er sehen will. Jungstar Alex Lawther („The End of the F***ing World“) zeigt eine Performance, die einen so schnell nicht mehr loslässt, ebenso Paul Whitehouse („The Death of Stalin“), mit dessen Schicksal der Zuschauer mitfühlen kann. Abgerundet wird der Cast durch Ausnahmeschauspieler Martin Freeman („Black Panther“, „Sherlock“), der seinem Charakter solch einen Irrsinn einhaucht, dass einem schon beim Zuschauen das Blut in den Adern gefriert.

„Ghost Stories“ ist ab dem 06. September 2018 im Handel erhältlich

Bildquellen:

  • „Ghost Stories“: ©Concord Filmverleih