Seit dem 18. Februar läuft „Hail, Cesar!“ von den Coen Brüder in den Deutschen Kinos und wurde erstmals auf der diesjährigen Berlinale uraufgeführt und dort vom Publikum umjubelt. In Form einer Hommage zelebriert der neue Film der Coen-Brüder das klassische Genrekino der 1940er und 1950er Jahre. Keine Standardsituation und kein Starklischee, das hier nicht parodiert und persifliert wird.

Die fünfköpfige Expertenrunde bezeichnete „Hail, Cesar!“ als monumentale Liebeserklärung an das klassische Hollywoodkino mit all seinen Tücken, von dem bewährten Coen-Team originell und detailreich inszeniert. Die Coens würden mit diesem Film erneut unter Beweis stellen, dass sie zu den außergewöhnlichsten zeitgenössischsten, amerikanischen Filmkünstlern zählen würden, so die einstimmige Kritik.

Das Hollywood der 50er Jahre ist eine Fabrik, die Träume produziert. Und wie in jeder anderen Fabrik gibt es auch in Hollywood hier und da kleine und große Problemchen. Das weiß auch Eddie Mannix. Er ist bei einem der großen Studios als universeller „Problemlöser“ angestellt und ist so den ganzen Tag damit beschäftigt, zickige Diven zu besänftigen, neugierige Klatschreporterinnen abzuwehren und anspruchsvolle Regisseure in ihre Schranken zu weisen. Eigentlich hat Eddie die Sache ganz gut im Griff. Doch dann wird auf einmal der große Star Baird Whitlock vom Set eines Monumentalfilms entführt. Die Entführer nennen sich die „Zukunft“ und fordern 2 Millionen Dollar. Nun ist guter Rat teuer, denn keiner darf erfahren, was wirklich vor sich geht. Ein Ablenkungsmanöver muss her. Doch Eddie muss feststellen: In der Traumfabrik eine glaubhafte Illusion herzustellen, ist leichter gesagt als getan.

Die deutsche Filmbewertung ist eine unabhängige Jury und Expertenrunde. Außerdem wurden die Filmneuerscheinungen „Der geilste Tag“ („Prädikat wertvoll“) und „Mustang“ („Prädikat besonders wertvoll“) von der Jury ausgezeichnet.

 

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