„Glück ist was für Weicheier“ eröffnete am 23. Oktober diesen Jahres erfolgreich die 52. Hofer Filmtage. Der Applaus für die emotionale Hymne an das Leben von Regisseurin Anca Miruna Lăzărescus („Die Reise mit Vater“) blieb nicht aus. 

„Glück ist was für Weicheier“  wagt sich mit viel Feingefühl und nuanciertem Humor an Themen wie die erste Liebe, Andersartigkeit und die Frage, wie man nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterlebt. Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu präsentierte dem Hofer Premierenpublikum ihren Film in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Ella Frey, sowie der Darsteller Emilia Bernsdorf und Stephan Grossmann (u.v.a.) gemeinsam mit den Produzenten Tobias Walker und Philipp Worm von Walker + Worm Film.

„Glück ist was für Weicheier“  ist die zweite lange Regiearbeit der deutsch-rumänischen Regisseurin und HFF-Absolventin Anca Miruna Lăzărescu nach ihrem viel beachteten Erstling „Die Reise mit Vater“ (2016) und dem mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm „Silent River“ (2011). Mit Ex-Tatort-Kommissar und Schauspielschwergewicht Martin Wuttke („Inglourious Basterds“, „Gladbeck“) als Vater sowie Neuentdeckung Ella Frey („Auf Augenhöhe“, „Das Tagebuch der Anne Frank“) und Emilia Bernsdorf als seine Töchter, ist der Film charakterstark besetzt. In weiteren Rollen sind unter anderem Christian Friedel, Tina Ruland, Stephan Grossmann und Sophie Rois zu sehen.

Stefan Gabriel (Martin Wittke) ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica (Ella Frey) und ihre ältere Schwester Sabrina (Emilia Bernsdorf) mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

„Glück ist was für Weicheier“ startet am 7. Februar 2019 bundesweit in den deutschen Kinos im Concorde Filmverleih.

Bildquellen:

  • GlueckWeicheier: © 2018 Concorde Filmverleih GmbH
  • Glück_ist_was_für_Weicheier: © 2018 Concorde Filmverleih GmbH