„Er ist wieder da“ mit Oliver Masucci in der Rolle des Adolf Hitler war einer der erfolgreichsten Kinofilme im letzten Jahr. Constantin Film und Netflix haben eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach der Streamingdienst den Film ab 9. April 2016 als „Netflix Original“ anbieten kann. Ausgenommen sind die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux, Tschechien, Slowakei, Japan und Taiwan.

Die Verfügbarkeit auf Netflix beschert dem deutschen Publikums- und Kritikerliebling eine breite internationale Reichweite. Der Film basiert auf Timur Vermes‘ gleichnamigem Bestseller-Roman, der in mehr als 40 Ländern veröffentlicht worden ist und auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste stand. In Deutschland avancierte „Er ist wieder da“ zum Kassenphänomen: Die Kinoadaption lockte seit ihrer Veröffentlichung im Oktober 2015 über 2,4 Millionen Besucher in die Kinos.

Nach 70 Jahren taucht ER wieder auf

Er ist wieder da, der Führer. Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen. Denn das Volk, dem er bei einer Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star. Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.

Timur Vermes stellte 2012 in seinem Bestseller „Er ist wieder da“ die provokante Frage: „Was wäre, wenn …?“ – und sorgte weltweit für Aufsehen. Die Erfolgssatire war 20 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und verkaufte sich in Deutschland über 2 Millionen Mal. Die Auslandsrechte wurden an über 40 Länder vergeben, darunter die U.S.A., England, Frankreich, Russland, Japan und China.

„Er ist wieder da“ ist keine Romanverfilmung im üblichen Sinne. Denn Hauptdarsteller Oliver Masucci spielt Adolf Hitler nicht nur an der Seite von erstklassigen Kollegen wie Fabian Busch, Christoph Maria Herbst und Katja Riemann – er begegnet in dokumentarischen Szenen auch dem „kleinen Mann auf der Straße“, außerdem Kleintierzüchtern, Unternehmern, Prominenten, Jungpolitikern, Journalisten, Nipstern und Neonazis.

Dass der Film u.a. nicht in den deutschsprachigen Ländern als Stream angeboten wird, sorgte im Netz bereits für kritische Kommentare.

Bildquellen:

  • Er ist wieder da: Bild: © Constantin Film AG

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