„Wunschkinder“ erzählt die Geschichte von Marie und Peter, deren grösster Wunsch es ist, mit einem gemeinsamen Kind
ihre eigene Familie zu gründen. Getreu dem Gedanken, dass ein Kind sichtbar gewordene Liebe sei. Doch was passiert, wenn dieser
Wunsch nicht in Erfüllung geht?

Im Beruf sind Marie und Peter Durchstarter und erfolgreich, doch im Privatleben müssen sie Abstriche machen. Der Wunsch nach einem eigenen Kind und somit der eigenen eigene Familie bleibt unerfüllt. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen. Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Die mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Emily Atef („Das Fremde in mir“) inszeniert den WDR/ARD Degeto-Film „Wunschkinder“ nach einem Drehbuch von Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön („Frau Böhm sagt Nein“, „Der letzte schöne Tag“), basierend auf dem autobiografischen Roman von Marion Gaedicke. Vor der Kamera von Alexander Fischerkoesen (Grimme-Preis für „Eine Stadt wird erpresst“, stehen in den Hauptrollen Victoria Mayer („Hin und weg“, „Alpha 0.7 – Der Feind in Dir“), Godehard Giese („Der Fall Barschel“, Silke Bodenbender („Es ist alles in Ordnung“, und Arnd Klawitter („Mord mit Aussicht“).

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  • ARD_Produktion_Wunschkinder: ©ARD