Concorde Home Entertainment präsentiert das biografische Drama mit Rupert Everett, Colin Firth, Emily Watson und Tom Wilkinson ab 6. Dezember 2018 als DVD, Blu-ray und digital. Sowie bereits ab 25. November 2018 im Early EST. Ein Leben voller Exzesse, illustrer Gedanken und voller Liebe: In seinem Regiedebüt „The Happy Prince“ schildert Rupert Everett („Die Hochzeit meines besten Freundes“, „Ernst sein ist alles“) die letzten Jahre des großen irischen Autors Oscar Wilde.

Verfilmt nach seinem selbst verfassten Drehbuch, glänzt Rupert Everett zugleich in der Hauptrolle. Und erfüllt sich so einen langgehegten Herzenswunsch. „The Happy Prince“ zeichnet das fiebrige Porträt eines großen und provokanten Künstlers, dessen großer Geist ihn über den eigenen körperlichen Verfall hinwegsehen lässt.

Genie, Scheusal und Narzisst

Doch in seiner Egomanie, seinem Narzissmus und seinem ausschweifenden Lebensstil spiegelt sich auch ein Scheusal wider, das seine treuesten Freunde auszunutzen weiß. Im weiteren großartigen Schauspielensemble agieren Oscar-Preisträger Colin Firth („The King’s Speech – Die Rede des Königs“), Colin Morgan („The Huntsmen & The Ice Queen“) und Emily Watson („Die Entdeckung der Unendlichkeit“). Außerdem Edwin Thomas („Churchill: 100 Days That Saved Britain“), Tom Wilkinson („Grand Budapest Hotel“) und John Standing („Der Elefantenmensch“). Mit Visionen und Zeitsprüngen wird in opulenten Bilderwelten die Zeit des Umbruchs am Beginn der Moderne wieder lebendig.

Auf dem Sterbebett

Im Zimmer einer billigen Absteige in Paris liegt Oscar Wilde auf seinem Sterbebett. Sein Leben zieht an ihm vorüber. Die Erinnerungen versetzen ihn in andere Zeiten und an andere Orte. War er wirklich einst der berühmteste Mann in London? Der Künstler, der von einer Gesellschaft gekreuzigt wurde, die ihn einst anhimmelte? Der Liebhaber, für zwei Jahre hinter Gitter gesteckt und freigelassen, der im letzten Abschnitt seines Lebens dennoch dem Ruin entgegentaumelt?

Das Vergrößerungsglas des Todes

Unter dem gnadenlosen Vergrößerungsglas des Todes lässt er sein Leben Revue passieren. Den gescheiterten Versuch, sich mit seiner jahrelang leidenden Ehefrau Constance zu versöhnen. Die wieder aufflammende, fatale Liebesaffäre mit Lord Alfred Douglas. Sowie die warmherzige Hingabe von Robbie Ross, der vergeblich versucht, Wilde vor sich selbst zu retten.

Ein Leben für die Liebe

Von Dieppe über Neapel nach Paris: Die Freiheit ist ein Trugbild, Oscar Wilde ein verarmter Vagabund. Immer ruhelos, von seinen alten Bekannten gemieden. Doch bewundert von einer eigentümlichen Gruppe von Outlaws und Straßenkindern. Denen er die alten Geschichten erzählt – während sein unvergleichlicher Esprit immer noch extrem geschärft ist. „The Happy Prince“ ist das Porträt eines Genies. Ein Genie, das in den letzten Tagen des ausgehenden 19. Jahrhunderts für die Liebe lebte und starb.
Webseite zum Film: www.thehappyprince-film.de

Bildquellen:

  • The Happy Prince: Bild: © Concorde Home Entertainment GmbH