„Die Kommune“ erzählt die Geschichte von Anna und Erik, die ihr konventionelles Familienleben aufgeben, um mit Freunden im Kopenhagen der 70er eine Kommune zu gründen. Was als die Verwirklichung eines Traumes beginnt, entpuppt sich schnell als Dilemma zwischen individuellen Bedürfnissen und den großen Idealen einer ganzen Generation. Amüsant, kraftvoll und klug beschreibenden neuen Film von Kultregisseur Thomas Vinterberg wohl am Besten.

Nach seinem Oscar-nominierten Erfolg „Die Jagd“ machte Thomas Vinterberg mit „Am grünen Rand der Welt“ einen Ausflug nach Hollywood, nun besinnt er sich wieder auf seine Wurzeln. In „Die Kommune“ lässt der international gefeierte Regisseur –einst selbst in einer bunten Wohngemeinschaft aufgewachsen – auf heitere und anrührende Weise die experimentierfreudigen, optimistischen 1970er Jahre in Dänemark wieder aufleben. Er liefert das ebenso schonungslose wie humorvolle Porträt einer Generation, die aus Idealismus antrat, kollektive Wohnformen zu erproben, und dabei an Problemen scheiterte, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Ein fröhliches, emotional intensives Filmvergnügen, das uns das Leben in seiner ganzen Widersprüchlichkeit präsentiert. 

Thomas Vinterberg („Das Fest“) porträtiert auf heitere und anrührende Weise die experimentierfreudige 70er Jahre Generation, die dem Idealismus eine Chance geben wollte. Trine Dyrholm („Love Is All You Need“) gewann für ihre herausragende Darstellung der Anna den Silbernern Bären bei der diesjährigen Berlinale. Ulrich Thomsen („In einer besseren Welt“), Fares Fares („Schändung“) und Lars Ranthe („Adams Äpfel“) ermöglichen als starkes Ensemble das wunderbare Spiel der Protagonistin.

 

Bildquellen:

  • Die_Kommune: © 2000-2016 PROKINO Filmverleih GmbH

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