„Leif in Concert - Vol. 2“ ist das Porträt und gleichzeitig auch eine Homage an eine Musik-Bar und ihrer Besucher. Deren Themen sind so divers wie die Welt selbst und ihre Sehnsüchte vereint sie. Ab Anfang August startet der Film bundesweit in den Kinos.

 „Leif in Concert – Vol. 2“ ist die Geschichte einer jungen Bar-Frau, die versucht ihren Platz im Leben zu finden.

Der Film ist ein echtes Herzensprojekt mit buntem Cast und Luise Heyer, Preisträgerin des deutschen Filmpreises 2019, in der Hauptrolle. „Leif in Concert – Vol. 2″ feiert seine Weltpremiere am Samstag den 29. Juni 2019 auf dem Münchener Filmfest und startet Anfang 2020 in den deutschen Kinos.

Der Film zeigt liebevoll verschiedene Arten zwischenmenschlicher Beziehungen. Dabei greift „Leif in Concert – Vol. 2″ auf einen bunt gemischten Cast zurück: Die wunderbare Luise Heyer („Der Junge muss an die frische Luft“) führt durch den Film und wird unterstützt durch Auftritte weiterer bekannter Gesichter wie Maryam Zaree („4 Blocks“), Dr. Mark Benecke (Kriminalbiologe), Musiker Bela B (Die Ärzte) und Gerdy Zint („Asphaltgorillas“). Finanziert aus privaten Mitteln, durch Crowdfunding sowie mit Hilfe von Sponsoren und Unterstützern entstand mit kleinem Budget innerhalb von nur 17 Drehtagen ein zauberhaftes Kammerspiel, das nun gezeigt werden will.

Weltpremiere auf dem Filmfest München 2019

Christian Klandts viel beachtetes Langfilm-Debüt „Weltstadt“ (2008) wurde u.a. im MoMA in New York präsentiert und lief bei über 40 Filmfestivals. Auch sein zweiter Kinofilm „Little Thirteen“, war auf einer Reihe von Filmfestivals zu sehen, so auch 2012 auf dem Filmfest München. Nun feiert dort auch „Leif in Concert – Vol. 2″, Klandts dritter Spielfilm, seine Weltpremiere in Anwesenheit des Regisseurs und des Produzenten mit anschließendem Q&A. „Leif in Concert – Vol. 2″ ist im Rahmen des Filmfests München 2019 gleich viermal für den Förderpreis Neues Deutsches Kino nominiert: Christian Klandt für Regie und Drehbuch, Martin Lischke für die Produktion, sowie Schauspieler Michael Klammer. Doch schon vor der Preisverleihung gibt es Grund zu feiern, denn noch am Premierenabend wird das Motto des Films neu aufgelegt: Im passenden Ambiente der Fünfziger-Jahre-Bar des Balan (Balanstr 73, Haus 32), mit Kneipen-Screening, Livemusik der Bands aus dem Film und anschließender Party (Infos unter www.zuendeln.de).

Liebeserklärung an die Musik und Kneipenkultur

Der Film begleitet den ersten Arbeitstag der Bar-Frau Lene nach einer längeren Auszeit. Es kommen Freunde und Bekannte in ihre Jazz-Blues-Bar, diverse Stammgäste, aber auch Menschen, die sie noch nicht kennt. Während Lene auf den dänischen Musiker Leif wartet, der an diesem Abend sein Konzert geben soll, ergeben sich kuriose Situationen. Es wird gesungen, getanzt, gestritten und geträumt. Wir werden Zeugen der Gespräche am Nachbartisch. Da geht es um Elfenpop, unsichtbare Handys, die Schneckenfrau und Maden, die sich durch Leichen fressen. Und was, wenn Leif überhaupt nicht auftreten kann? … „Leif in Concert – Vol. 2″ ist eine Liebeserklärung an die Musik und an diese eine Kneipe, die jeder kennt. Ein gemeinsamer Abend in unserem verlängerten Wohnzimmer, in dem jeder so sein kann, wie er ist.

„Leif in Concert – Vol. 2“ startet Anfang August in den deutschen Kinos. 

Bildquellen:

  • Leif_in_Concert: ©Missing Films