Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Es sind alte Weisheiten, die sich auch in der Neuzeit beweisen lassen. Spüren tun das Berliner Gauner, die aus ihrem kriminellen Berliner Straßenmilieu ausbrechen wollen. Ein noch so ausgeklügelter Plan hilft nichts, wenn dubiose Zufälle, groteske Ereignisse auf eigensinnige Charaktere und falsche Loyalität trifft. Mit "Asphaltgorillas" ist Detlev Buck ein weiteres Highlight gelungen, in dem die außergewöhnliche Verkettung von Umständen in ein schier irrwitziges Chaos führt. Der Kinostart des neuen "Buck" ist am 30. August 2018.

Berliner Nächte sind alles andere als gewöhnlich. Atris (Samuel Schneider) weiß das und er will endlich auch ein Teil des Kuchens abhaben, das bisher die anderen vereinnahmt haben. Er will nicht länger einer der vielen Handlanger von Unterweltboss El Keitar (Kida Khodr Ramadan) sein. Da hilft es nicht, dass gerade sein Freund Frank (Jannis Niewöhner) mit seinem dicken Lamborghini prahlt und Atris dagegen alt aussehen lässt. Das ruft in Atris endgültig das wilde Tier hervor und zusammen mit seinem Freund bricht er aus seinem selbst gewählten kleinem Drogendealer-Leben aus. Er wittert schon die Chance, die ihm sein neues Leben bieten wird und sein Schicksal sich endlich dreht.

Atris lässt sich auf eine Falschgeld-Nummer ein und damit beginnen seine Probleme. Denn alles was er anpackt, eskaliert. Schließlich ist hier immer noch Berlin und Berlin ist alles andere als gewöhnlich.  Der Deal, die Gangster, das Koks, die Karren, die Knarren – und mittendrin die furchtlose, coole Diebin Marie (Ella Rumpf). Atris sieht keine andere Chance, als mit seiner neuen Partnerin auf der Welle zu reiten, die er selber angeschoben hat.

Mit „Asphaltgorillas“ erfindet sich Regisseur Detlev Buck einmal mehr neu. Nach sozialkritischen Dramen, kommerziellen Erfolgen und Kinderfilmen geht es mit einem rasanten Ganovenfilm auf den Straßen Berlins auf zu neuen Ufern. Er inszeniert das absurde Geschehen mit pointierten Dialogen, viel Tempo sowie raffinierten Stilmitteln. Es gelingt ihm dabei, die miteinander verwobenen Schicksale verschiedenster, teils kurioser Persönlichkeiten mit Scharfsinn und Ironie zu beleuchten und ganz nebenbei nicht mehr und nicht weniger als eine berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vertrauen zu erzählen.

Grundlage war die Kurzgeschichte „Der Schlüssel“ aus dem Band „Schuld“ von Ferdinand von Schirach. Unter den Händen von Constantin Lieb, Cüneyt Kaya und Detlev Buck reifte das Drehbuch zu einer ausgewachsenen Gangstergroteske heran. Der Film bringt die jungen Shootingstars Samuel Schneider, Jannis Niewöhner und Ella Rumpf mit Kinogrößen wie Kida Khodr Ramadan und Georg Friedrich zu einem explosiven Cast zusammen. Ebenfalls mit von der Partie ist Model und Influencerin Stefanie Giesinger, sowie mit Oktay Özdemir und Stipe Ercek.

„Asphaltgorillas“ ist eine Produktion der Olga Film in Co-Produktion mit Constantin Film. Produziert wurde der Kinofilm von Viola Jäger, Executive Producer sind Oliver Berben und Martin Moszkowicz. Gefördert wurde der Film durch den Deutschen Filmförderfonds, das Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem FFF Bayern.

AsphaltgorillasDie Fakten zu „Asphaltgorillas“

  • Kinostart: 30. August 2018
  • Verleih: Constantin Film
  • Darsteller: Samuel Schneider, Jannis Niewöhner, Ella Rumpf, Kida Khodr Ramadan, Stefanie Giesinger, Oktay Özdemir, Uisenma Borchu, Georg Friedrich, SSIO, Erdogan Atalay, Stipe Erceg, u.v.a.
  • Drehbuch: Constantin Lieb, Cüneyt Kaya, Detlev Buck nach Motiven der Kurzgeschichte „Der Schlüssel“ von Ferdinand von Schirach
  • Regie: Detlev Buck
  • Produzentin: Viola Jäger
  • Executive Producer: Oliver Berben, Martin Moszkowicz

Bildquellen:

  • „Asphaltgorillas“ – Plakat: Bild: © 2018 Constantin Film Verleih GmbH
  • „Asphaltgorillas“ – Szene: Bild: © 2018 Constantin Film Verleih GmbH