Mit „Der Mordanschlag“ verfilmt das ZDF das an Detlev Rohwedder vor 25 Jahren verübte Attentat. Der damalige Chef der Treuhandanstalt wurde von der RAF in seinem Wohnhaus erschossen. Die Frage nach dem Hintergrund der Tat stellt sich bis heute – erst recht nach den jüngsten ungeklärten Raubüberfällen der dritten RAF-Generation. Für das ZDF greift Network Movie, Jutta Lieck-Klenke, dieses Thema nun auf und entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit Senator Film Produktion einen Event-Zweiteiler mit dem Arbeitstitel „Der Mordanschlag“ nach dem Buch von André Georgi.

Wer steckte wirklich hinter diesem Mord? 1991 ist Rohwedder einer der meistgefährdeten Männer des wiedervereinigten Deutschland: Zielscheibe der RAF, verhasst bei Teilen der DDR-Bevölkerung und im Konflikt mit westdeutschen Unternehmen, die alles dafür tun, dass ihnen im Osten keine Konkurrenz erwächst. An Rohwedders Seite: seine junge Assistentin Sandra Wellmann, die – plötzlich im Zentrum der Macht – an dem zu zweifeln beginnt, wofür sie eigentlich steht.

Für das Fernsehen inszeniert wird der brisante Stoff von dem Regie-Duo Cyrill Boss und Philipp Stennert, die für Network Movie
bereits bei den Start-Filmen der ZDF-Krimireihe „Neben der Spur“ erfolgreich Regie führten. Produzenten sind Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge und Ulf Israel. Die Redaktion im ZDF hat Wolfgang Feindt. Die Dreharbeiten finden voraussichtlich im Herbst 2016 statt.

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