"Der Klang der Stimme"" vom Schweizer Regisseur Bernard Weber erzählt die Geschichte von vier Menschen, die dem Grund des Klangs nachspüren.

„Der Klang der Stimme“ vom Schweizer Regisseur Bernard Weber widmet sich Fragen. Was geschieht wenn wir singen? Kann Singen Glücksgefühle erzeugen? Was erlebt ein Sänger bei einer „magischen“ Performance? Mit sensiblem Blick ergründet der Regisseur den Versuch der Sänger die Grenzen der Stimme auszuloten.

Diesen Fragen ging Bernard Weber bereits in seinem seinem letzten Film „Die Wiesenberger“ nach und sie bewogen ihn, der Kraft und Magie der menschlichen Stimme nachzuspüren. Das Ergebnis ist ein gefühlvoller Film über die Kraft der Kunst und die Schönheit des Klangs.

Nun erzählt er von vier Menschen, darunter die Sopranistin Regula Mühlemann und der Stimmkünstler Andreas Schaerer, die mit Leidenschaft versuchen die klanglichen Grenzen der menschlichen Stimme neu auszuloten. Nebst den Sängern sucht der Stimmforscher Matthias Echternach nach dem körperlichen Geheimnis der Stimme und die Stimmtherapeutin Miriam Helle begleitet Menschen auf dem Weg zu ihrem eigenen, authentischen Klang.

Der Klang der Stimme reißt den Zuschauer in seinen Szenen aus dem Kinosessel und berührt im selben Moment durch seine Genauigkeit im Stil und seine  frische Herangehensweise. Schön fografiert und elegant in Szene gesetzt, gehört dieser Film schon jetzt zu den Publikumsfilmen im aktuellen Dokumentarfilm-Jahrgang.

„Der Klang der Stimme“ berührt und veranschaulicht gleichermaßen. Dabei wahrt er doch genügend Geheimnisse, die den Film sehr sehenswert machen.

„Der Klang der Stimme“ ist seit dem 1. November in den deutschen Kinos zu sehen.