Die Besetzung von „Criminal Activities“ kann sich sehen lassen. Ein gealterter, aber sichtbar nicht altern wollender John Travolta in der Hauptrolle als Gangster Eddie, so wie Dan Stevens („The Guest“, „Downton Abbey“), der den unscheinbaren Noah spielt, als dessen Gegenüber. Regisseur und „Watchmen“-Star Jackie Earle Haley wandelt auf den Spuren Tarantinos und versucht sich mit „Criminal Activities“ am Kultkino.

Ausgerechnet die Beerdigung eines gemeinsamen Freundes bietet vier ehemaligen Klassenkameraden die Aussicht auf das Geschäft ihres Lebens: Dank eines Insidertipps wollen Zach (Michael Pitt), Warren (Christopher Abbott), Bryce (Rob Brown) sowie Noah aus 200.000 Dollar an der Börse das große Geld machen. Eine glatte Fehlinvestition, an deren Ende sie tief beim berüchtigten örtlichen Gangster Eddie (John Travolta) in der Kreide stehen. Jetzt muss das ungleiche Quartett einen Weg finden, binnen kürzester Zeit die immensen Schulden aufzubringen, wenn sie nicht mit dem Leben bezahlen wollen. Derart unter Druck gesetzt, lassen sich Zach, Warren, Bryce und Noah auf einen möglicherweise lebensgefährlichen Deal mit Eddie ein. Sie sollen zu dessen Handlangern in einem Bandenkrieg werden und den Neffen eines gefürchteten konkurrierenden Mafiabosses kidnappen. Doch das ist lediglich der Auftakt einer sich in schwindelerregende Höhe schraubenden Gewaltspirale. An deren Ende stehen etliche Kollateralschäden, aber auch die ein oder andere für sicher gehaltene Wahrheit muss beerdigt werden. Travolta und Stevens wurden hier absichtlich gegen den Strich besetzt. Ein Gangsterfilm, der an „Goodfellas“ erinnert und mit schwarzem Humor nicht geizt.

 

Bildquellen:

  • Criminal Activities: ©2016 Tiberius Film GmbH

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