In seinem neuen Dokudrama "Brecht" würdigt der Regisseur Heinrich Breloer den großen deutschen Dramatiker.

Über eine Zeitspanne von 40 Jahren erzählt Heinrich Breloer in seinem neuen Zweiteiler „Brecht“ das von Kunst, Frauen und Zeitgeschichte so bewegte Leben des meistgespielten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts, der gerade in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren hat. 

Wunderbar gespielt nähert sich der Zuschauer einer sehr persönlichen Seite von Brecht. In einer einzigartigen Melange aus fiktionalen Drama-Elementen und historischem Film- und Bildmaterial zeichnet Breloer Leben und Wirken des Ausnahmedenkers nach. Ein Dokudrama par Excellence!

Tom Schilling spielt den jungen Brecht. Burghart Klaußner den Schriftsteller und Dramatiker nach seiner Rückkehr aus dem Exil. Die Ehefrau des Dramatikers, Helene Weigel, in jungen Jahren gespielt vom Bühnenstar des Düsseldorfer Schauspielhauses Lou Stenger. In späteren Jahren mimt die Theater- und TV-Schauspielerin Adele Neuhauser Helene. Trine Dyrholm ist Brechts dänische Geliebte und Mitarbeiterin Ruth Berlau. Ernst Stötzner  und Franz Hartwig übernehmen die Rolle des „Brecht“-Freundes und Bühnenbildners Caspar Neher. 

In weiteren Rollen der zahlreichen Figuren rund um Bertolt Brecht stehen unter anderem vor der Kamera: Friederike Becht als Opernsängerin Marianne Zoff, mit der Bertolt Brecht in erster Ehe verheiratet war, Leonie Benesch als Brechts Mitarbeiterin Elisabeth Hauptmann, Mala Emde als Paula Banholzer, Brechts erste Liebe und Mutter seines Sohnes Frank, Maria Dragus  als Schauspielerin Regine Lutz, Theater- und TV-Schauspieler Götz Schubert als Ernst Busch und Franz Dinda  als Egon Monk.

Heinrich Breloers frühere Mehrteiler „Todesspiel“, „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ und „Speer und Er“ wurden erfolgreich in viele Länder verkauft und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, für „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ erhielt er u.a. einen „Emmy“. Breloers Spielfilm „Buddenbrooks“ war sowohl im Kino als auch im Ersten ein großer Erfolg.

„Brecht“ ist ab 25. März 2019 auf DVD, Blu-ray und als Video on Demand erhältlich!

Bildquellen:

  • BRECHT: © Bavaria Film/WDR