Die französische Satire „Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste“ ist ab dem 8. September 2017 als DVD, Blu-ray und Video on Demand erhältlich. Die bissige Komödie vereint schwarzen Humor, politische Unkorrektheit und scharfe Dialoge, dazu eine dicke Portion Gefühl: eine sehr französische Mischung!

Schnee, Eis und bitterste Kälte: Ausnahmezustand in Paris! Auch bei höchst unwirtlichen Temperaturen hat nicht jeder in der Stadt ein Dach über dem Kopf, geschweige denn eine warme Decke um die Schulter oder eine heiße Mahlzeit auf dem Tisch. Und da kein Ende der Kältewelle in Sicht ist, sieht sich die Regierung gezwungen, schnellstens zu handeln: kurzerhand werden Mietern und Eigentümern Obdachlose als zusätzliche Mitbewohner zugeteilt. 

Nächstenliebe plötzlich ganz klein geschrieben

In „Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste“ wird dieses aberwitzige Szenario zur amüsanten Wirklichkeit. Und es zeigt sich schnell, dass Nächstenliebe vom einen oder anderen höchst ehrenwerten Bürger plötzlich ganz klein geschrieben wird.

Der Film begeisterte in Frankreich über 1,1 Millionen Zuschauer. Die aberwitzige und gleichzeitig gesellschaftskritische Satire zeigt dem Zuschauer die Welt der Pariser Oberschicht im Ausnahmezustand. Entstanden ist eine französische Komödie über die großen und kleinen Probleme der Hausbewohner rund um Madame Christine, die durch die Regierung gezwungen werden, näher zusammen zu rücken, um Platz für ärmere Mitbürger zu schaffen.

Manche entdecken, wie schön helfen sein kann

Dabei stellt sich schnell heraus: Wer ist in der Not wirklich hilfsbereit, wer tut nur so, und wer denkt nur an sein eigenes Wohl? Manch einer kommt sogar auf recht unehrenhafte Ideen, um seine „Probleme“ zu lösen. Andere entdecken dagegen, wie schön Helfen sein kann. 

Die bürgerliche Idylle bekommt Risse

Christine und ihre Familie gehören zur gut betuchten Pariser Oberschicht: Nichts stört die gutbürgerliche Idylle ihrer knapp 300 Quadratmeter großen Traumwohnung in der prachtvollen Rue du Cherche-Midi – außer vielleicht die ständigen Hasstiraden ihres egozentrischen Ehemanns Pierre. Oder die intellektuelle Nachbarsfamilie Bretzel, deren „linker Aktionismus“ ihnen schon lange gegen den Strich geht. Als jedoch Dauerfrost und Minusgrade Frankreich wochenlang im Griff haben, haben Christine und Pierre plötzlich ganz andere Probleme: Die Regierung braucht dringend Wohnraum für Obdachlose und finanziell minderbemittelte Bürger, um sie vor dem Kältetod zu bewahren. Und so weist der Staat kurzerhand allen Wohnungen, die im Verhältnis zur Wohnungsgröße zu wenige Bewohner aufweisen, neue Mitbewohner zu. Die neue Situation lässt nicht nur Pierre zu nicht ganz legalen Mitteln greifen. Nur Madame Christine plagt ihr schlechtes Gewissen: Während alle versuchen, dem „Zusammenrücken“ zu entgehen, handelt sie einfach – und darf sich schon bald über einige „unerwartete Gäste“ freuen.

Frankreichs Komödien-Star in der Hauptrolle

Frankreichs Komödien-Star Karin Viard („Verstehen Sie die Béliers?“, „Nichts zu verzollen“) glänzt in der Rolle der Madame Christine. Ihr Mann wird verkörpert von Didier Bourdon („Ein gutes Jahr“). Die Nachbarin Béatrice Bretzel wird gespielt von Valérie Bonneton („Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm“). Regie führte Alexandra Leclère („Zwei ungleiche Schwestern“ und „Maman“).

Bildquellen:

  • Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste: Bild: © SquareOne/Universum

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*