Mit „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ bringt Annette von Wangenheim ihre Ballett-Doku am 11. Febraur in die Kinos.

Zum Film: Im Mittelpunkt des Films steht Martin Schläpfer. Er zählt zu den bedeutendsten Tanzschöpfern Europas. Sein Ballett am Rhein erreicht die unterschiedlichsten Zielgruppen im In- und Ausland, von Düsseldorf bis Moskau, von Barcelona, Paris oder Tel Aviv bis Muscat im Oman. Preise häufen sich. Schläpfers sensible und hochmusikalische Tanzkunst kommt an, wirkt verstörend und beglückend zugleich. Zum ersten Mal schaut ein Dokumentarfilm auch hinter die „persönlichen Kulissen“ dieses Ausnahmekünstlers, in seinen Kopf und sein Herz: „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ kommt dem Menschen Schläpfer ungewöhnlich nah und zieht durch seine große Offenheit sofort in den Bann. Hier gibt einer der wichtigsten Choreografen unserer Zeit einen über Jahre gereiften Schatz an Wissen und Gefühlen preis. Er philosophiert nicht nur über Tanzkunst allgemein, sondern spricht vor allem als Mensch – leidenschaftlich, zweifelnd und fragend. Und das mit geradezu ansteckender Natürlichkeit und Wärme.

Der Film folgt Martin Schläpfer bei seiner täglichen Arbeit und auf ganz privaten Wegen, bis zu seinem Sommerrefugium in der Schweiz. Zwei Uraufführungen bilden den tänzerischen Mittelpunkt des Films, von den ersten Kreationsproben bis zur fertigen Bühnenfassung: Deep Field ist eine Auftragskomposition an Adriana Hölszky und opulenter Abendfüller, „Alltag“ eine Petitesse von keinem geringeren als dem Altmeister und Grandseigneur des modernen Balletts, Hans van Manen. Er schuf die „kleine Geschichte über einen Choreografen“ für Schläpfer höchstpersönlich, der die Hauptrolle in diesem intimen Portrait im Filmportrait selbst tanzt.

 

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  • feuer-bewahren_Filmplakat: © RFF Real Fiction Filmverleih