Mit ihrer Filmfigur Mildred Hayes in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ knüpft Oscar-Preisträgerin Frances McDormand an eine Tradition an, die lange für Männer reserviert war: die Rolle des einsamen Helden, der einer ganzen Stadt die Stirn bietet.

Abräumer bei den Golden Globes: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.

Der Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh habe die Rolle nach eigenen Angaben nur für Frances McDormand geschrieben. Düsterkeit und Humor würden sich in ihr authentisch mischen, so wie in der von ihr verkörperten Filmfigur.

Für Sam Rockwell ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ bereits die dritte Zusammenarbeit mit Martin McDonagh nach „7 Psychos“ und dem Theaterstück „A Behanding in Spokan“. 

Martin McDonagh sagt über sein Drehbuch zu „Three Billboards Outside Ebbing Missouri“, dass der Ausgangspunkt zwar sehr traurig sei, doch das darin auch viel Komisches stecke. Traurigkeit und Fröhlichkeit liegen bei ihm sehr nah beieinander. 

Pechschwarz, brüllend komisch und tief menschlich: „Three Billboards Outside Ebbing Missouri“, begeistert Publikum und Kritiker gleichermaßen. Gnadenlos lakonisch erzählt Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh  von der wütenden Mildred Hayes (Frances McDormand), die um jeden Preis Gerechtigkeit für ihre ermordete Tochter möchte. Auf drei großen Reklametafeln an einer Zufahrtsstraße der Kleinstadt Ebbing prangert sie den örtlichen Polizeichef William Willoughby (Woody Harrelson) an und wirft ihm Untätigkeit in der Aufklärung des Mordfalls vor. Mit dieser Aktion provoziert die furchtlose Mildred nicht nur den krebskranken Willoughby und seinen jähzornigen Kollegen Dixon (Sam Rockwell), sondern bringt die ganze verschlafene Kleinstadt gegen sich auf. Mit scharfen Wortgefechten, einem brillant aufspielenden Ensemble und überraschenden Wendungen ist „Three Billboards Outside Ebbing Missouri“ klug und unterhaltsam zugleich.

„Three Billboards Outside Ebbing Missouri“ hat neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen und Nominierungen bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig den Preis für das Beste Drehbucherhalten und wurde beim Toronto International Film Festival mit dem renommierten Publikumspreis für den Besten Film ausgezeichnet.

Ab Donnerstag, 25. Januar 2018 kommt der Film auch hierzulande in die Kinos. 

Bildquellen:

  • ThreeBillboards_Poster: © 2000-2018 20th Century Fox
  • Three_Billboards: © 2017 Twentieth Century Fox

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